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Freie Bürgerliste - Gemeinderäte im Gespräch mit dem Kommandanten

Lauda-Königshofen: Aufbau und Aufgaben der Wehr bei Führung erörtert

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pm
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Lauda-Königshofen. Die Stadträte der Freien Bürgerliste (FBL) trafen sich mit der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Lauda-Königshofen, um sich ein Bild über die Ausstattung und die künftige Strategie der „Floriansjünger“ zu machen. Stadtkommandant Christian Schulz gab in einem Vortrag, der durch seinen Stellvertreter Fabian Walter und den Gerätewart Marco Dittmann ergänzt wurde, einen umfassenden Einblick in den Aufbau, die Taktik und die Aufgaben der örtlichen Feuerwehr.

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Derzeit leisten etwa 200 aktive (darunter 30 weibliche) Mitglieder der Stadt diesen ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft. Auch bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe war eine Gruppe im Rahmen des Kreisfeuerwehrzugs unter der Leitung des ehemaligen Stadtkommandanten Jürgen Segeritz in Ahrweiler mit dabei.

Zu Beginn der Aussprache dankte der Fraktionsvorsitzende der FBL, Reinhard Vollmer, der Feuerwehr für ihre verantwortungsvolle Arbeit, sprach aber auch angesichts der Haushaltslage die begrenzten finanziellen Möglichkeiten beim Wunsch nach einer Drehleiter an.

Angelika Tolle-Rennebarth und Karl Schweitzer erkundigten sich nach der Notwendigkeit und den Kosten einer Drehleiter. Die Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk steht ebenfalls an. Hubert Segeritz sprach bei der mittelfristigen Ausrichtung der Wehr das Problem an, dass aus technischen und einsatzstrategischen Gründen immer mehr Aufgaben auf die Hauptorte Lauda und Königshofen konzentriert würden und andererseits die Kameradschaft und Einsatzbereitschaft in den Teilorten nicht zu kurz kommen dürfe. Stadtkommandant Schulz erläuterte, dass in die Planungen bis 2035 diese Überlegungen mit einfließen und im neuen Feuerwehrbedarfsplan im Herbst dem Gemeinderat vorgestellt werden. Geplant sei auch eine engere interkommunale Zusammenarbeit, insbesondere mit Grünsfeld und Boxberg.

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Anita Spinner betonte die Wichtigkeit der Präsenz der Wehr vor Ort. Die FBL-Fraktion verabschiedete sich mit dem Dank an die Feuerwehr und dem Versprechen, immer ein offenes Ohr für deren Belange zu haben. pm

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