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Leserbrief - Zur Probephase der Frankenbahn zwischen Lauda und Osterburken Königshofen-Boxberg: Zweimal umsteigen

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Schon lange beobachte ich die Probephase auf der Strecke Lauda - Osterburken.

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Sehr verehrte Landräte aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Main-Tauber-Kreis, wie sollen die Leute von der Bahn überzeugt werden, wenn man nicht einmal sinnvoll von A nach B kommt?

Wie sollen 500 Leute pro Tag auf der Strecke fahren, wenn vier Orte gar keinen Anschluss und Königshofen je nach Zählweise nur ein 1/2 oder 3/4 -Harry-Potter-Bahnhof ist?

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Versuchen Sie doch mal bitte werktags – am Wochenende hält in Boxberg eh so gut wie kein Zug außer um 5.45 Uhr (die Gründe dafür würde ich ja gerne wissen) – von Königshofen zur nächsten Haltestelle Boxberg zu gelangen.

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Leider fehlt hierzu der Halt in Königshofen in Richtung Osterburken.

Wie also nun nach Boxberg gelangen?

Die folgenden Beispiele entstammen der Fahrplanauskunft der DB:

Beispiel 1: morgens gegen 10 Uhr nach Boxberg: Königshofen: 10.01 Uhr Zug nach Lauda, Ankunft 10:04 Uhr, umsteigen in den RE um 10.09 Uhr nach Osterburken, um erstmal am Start- und Zielbahnhof vorbeizurauschen, Ankunft in Osterburken um 10.30 Uhr.

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Dort wieder umsteigen in die RB nach Boxberg, Abfahrt 10.37 Uhr und wenn nun alle Umstiege und geklappt haben, sind Sie um 10.59 Uhr in Boxberg.

Sensationell: acht Kilometer und zweimal umsteigen in 52 Minuten.

Oder sie warten noch 42 Minuten in Königshofen und nehmen Beispiel 2, einmal nur umsteigen, aber hier ist die Umsteigezeit sehr sportlich.

10.43 Uhr Abfahrt in Königshofen mangels Bahnsteig/Gleis natürlich in die Gegenrichtung. Ankunft in Lauda um 10.46 Uhr und jetzt einen Spurt von Gleis 4 auf 2, um den Zug nach Boxberg zu erwischen, der ja wie inzwischen bekannt, nicht in Königshofen hält und man durch seinen Startbahnhof wieder durchrauscht.

Königshofen müsste einen dem Laudaer Bahnhof gleichgestellte Funktion als Umsteigebahnhof erhalten. Ein Bahnhof, bei dem die Züge in eine Richtung nicht halten, was soll dieser Unsinn?

Damit Personen in einen Zug einsteigen, benötigt es Bahnsteige.

Wo ist hier das Gesamtkonzept für Königshofen bzw. für die Bahnstrecke?

Wie will man hier Leute in den Zug bringen, wenn er partiell gar nicht hält.

Halbe Bahnsteige, dafür doppelter Bahnübergang, das ist ziemlich antiproportional.

Bei den Wartezeiten am besagten Bahnübergang erübrigt sich eine Diskussion über Verbrenner- oder Elektroauto.

Viel wichtiger wäre zur Ressourcenschonung eine Diskussion darüber, dass die Bürger in Königshofen überhaupt in den Zug einsteigen können und damit überhaupt erstmal einen Anlass sehen, nicht Auto fahren zu müssen.

Und außerdem eine Diskussion darüber, wie die Gleise ohne große Staus überquert werden können – dass hier schon Zeit meines Lebens dieser doppelte Bahnübergang ist.

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