Katholische Kirche - Sie war 24 jahre als Mesnerin in Oberlauda tätig Ingrid Klingert verabschiedet

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erha
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Nach 24 Jahren wurde Ingrid Klingert (Mitte) von Pfarrer Stefan Märkl und Rainer Ebert (links) als Mesnerin der Pfarrgemeinde St. Martin Oberlauda verabschiedet, ihre Nachfolgerin ist Hildegard Zettelmeier (Zweite von links). © Reinhard Haas

Oberlauda. Fast ein Vierteljahrhundert hat Ingrid Klingert als Mesnerin das Geschehen in der Pfarrgemeinde Oberlauda und das liturgische Geschehen in der Pfarrkirche St. Martin mitgestaltet. Nun ist sie auf eigenen Wunsch und aus gesundheitlichen Gründen von dieser Verantwortung entbunden und vor einigen Tagen im Rahmen eines Gottesdienstes von Pfarrer Stefan Märkl verabschiedet worden.

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Rainer Ebert von der Pfarrgemeinde ging dabei in einer kurzen Laudatio noch einmal auf die Verdienste von Ingrid Klingert ein, die nicht nur seit 1994 den Mesnerdienst versehen hatte, sondern auch von 1990 bis 2005 Mitglied im Pfarrgemeinderat gewesen war, regelmäßig das Gotteshaus mitgeschmückt und gereinigt hatte und so ganz nebenbei immer noch als Kommunionhelferin tätig ist.

Der in der Dienstordnung für Mesner beschriebene Aufgabenbereich „Der Mesnerdienst besteht in der Hilfe für Priester und Liturgen bei den verschiedenen gottesdienstlichen Handlungen, der Pflege und Sicherung des Kirchengebäudes und seines Inventars“ bedeutet eigentlich nichts anderes als: Man ist Mädchen für alles – und das war Ingrid Klingert in all diesen Jahren eine Verpflichtung, so Ebert weiter.

Fünf Pfarrern, einem Pfarradministrator, zwei Pfarrern im Ruhestand, sechs Kaplänen und zwei Diakonen stand sie stets mit Rat und Tat zur Seite – und dabei auch immer wieder von ihrem Mann Günther vorbehaltlos unterstützt, vor allem wenn es um handwerkliche Arbeiten in und an der Kirche ging. Pfarrer Märkl überreichte ihr einen Gutschein, Blumen und, symbolisch für einen anderen Stammplatz in der Kirche, ein Kissen.

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Blumen gab es auch für ihre Nachfolgerin Hildegard Zettelmeier, für die dringend eine Stellvertreterin gesucht wird, denn Hildegard Zettelmeier ist parallel dazu noch Vorsitzende des Kirchenchors und somit bei besonderen Festlichkeiten „anderweitig“ verhindert. erha