Lauda Dr. Wobser - Für Neubau bei Barcelona werden in Spanien rund sieben Millionen Euro investiert Industrielle Tempiertechnik vorantreiben

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pm
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Grundsteinlegung für das neue Büro und Produktionsgebäude von Lauda Ultracool im spanischen Terrassa. © Firma Lauda

Lauda-Königshofen/Terrassa. Die Firma Lauda, der Weltmarktführer für Temperiergeräte und -anlagen, erwarb vor genau zehn Jahren ein Werk für industrielle Umlaufkühler in Terrassa bei Barcelona/Spanien. Aufgrund der kontinuierlichen positiven Entwicklung der spanischen Tochter konnte der Temperierspezialist dort zu Beginn des Jahres die Grundsteinlegung einer neuen Produktionsstätte feiern, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

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Der Neubau der Lauda-Tochter Lauda Ultracool, SL, wird die Produktionskapazitäten von Lauda-Umlaufkühlern mehr als verdoppeln, um dem weltweit wachsenden Bedarf an energieeffizienten Temperierlösungen gerecht zu werden. Für Lauda ist es in der 65-jährigen Unternehmensgeschichte nicht nur das erste Bauprojekt im Ausland, sondern auch der erste komplette Neubau „auf der grünen Wiese“. Auf 9000 Quadratmetern Grundstücksfläche entstehen in direkter Nähe zum bisherigen Firmensitz etwa 4000 Quadratmeter neue Produktionsfläche sowie mehr als 850 Quadratmeter Bürofläche. Die spanische Vertriebsgesellschaft Lauda Ibérica Soluciones Técnicas wird ebenfalls in das neue Gebäude einziehen.

Auf dem neuen Gelände wird Lauda industrielle Umlaufkühler fertigen. Das Unternehmen investiert rund sieben Millionen Euro in den Neubau in Spanien. Die Fertigstellung soll planmäßig bereits im vierten Quartal 2021 erfolgen.

Xavier Armengol, Geschäftsführer von Lauda Ultracool, ist stolz auf den Neubau: „Auf dem neuen Gelände werden wir deutlich mehr Platz haben, um Forschungs- und Entwicklungs- sowie Fertigungskapazitäten zu integrieren.“ Zudem sei die Investition der Lauda Gruppe in diesen turbulenten Zeiten ein starkes Signal für das Vertrauen in die Tochtergesellschaft und ihre Mitarbeiter.

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Zur Grundsteinlegung, die unter strengen Hygienesauflagen ohne Vertreter der Muttergesellschaft erfolgte, waren neben der Geschäftsführung von Lauda Ultracool unter anderem die stellvertretende Bür-germeisterin von Terrassa, Nuria Marín, sowie hochrangige Vertreter der Kammer für Handel, Industrie und Dienstleistung gekommen. Bei der feierlichen Zeremonie wurde eine Zeitkapsel mit lokalen Zeitungen, einem Lauda Gesamtprospekt, Skizzen des Gebäudes, Euro-Münzen sowie ein Dokument mit Unterschriften der Mitarbeiterin in das Fundament eingebracht.

„Der Neubau in Terrassa, in direkter Nähe zur Millionenstadt Barcelona, hat für uns eine große Bedeutung“, erklärt der für Entwicklung und Produktion Geschäftsführer von Lauda, Dr. Marc Stricker. „Die Nachfrage nach energieeffizienter industrieller Kühlung steigt stetig, etwa bei Anwendungen wie der Kühlung von Laserschneidmaschinen oder industriellen Druckmaschinen“, so Dr. Marc Stricker weiter. „Mit dem Neubau und den damit geschaffenen Möglichkeiten werden wir dieser Nachfrage gerecht und können gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit der industriellen Temperiertechnik weiter vorantreiben. Lauda Ultracool ist in diesem Zusammenhand federführend für die Entwicklung der Anbindung von industriellen Umlaufkühlern an die Lauda Cloud.“

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Über diese Cloud lassen sich Temperiergeräte wie die industriellen Umlaufkühler Ultracool dezentral überwachen und steuern, teilt das Unternehmen mit. Zudem ermögliche der Zugriff auf die historischen Daten jedes Gerätes in der Cloud vorausschauende und vorbeugende Wartung.

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Der Geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser, ergänzt: „Unsere fantastische Erfolgsgeschichte in Katalonien zeigt, dass Lauda nicht nur am Heimatort, sondern überall in der Welt stetig wächst. Von den insgesamt fünf Produktionsstandorten befinden sich drei im Ausland, neben Spanien auch in China und den USA. So sind wir nah bei den Kunden in dynamischen Branchen wie Elektromobilität und Bioproduktion, wozu wir auch die Impfstoffherstellung zählen.“ pm