Wasserversorgung Mittlere Tauber - Haushalte in Lauda werden jetzt durch den Verband versorgt Hebel im Hochbehälter umgelegt

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stv
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Hebel umgelegt: Der Technische Leiter der Stadtwerke Lauda-Königshofen, Oliver Litterer (hinten), legte den Schalter zur Neuregelung der Wasserversorgung Mittlere Tauber um. Mit dabei waren WVMT-Geschäftsführer Klaus Seidenspinner (hinten links), Mitglied der Verbandsversammlung Jörg Aeckerle, Bürgermeister Dr. Lukas Braun, Wassermeister Jürgen Röckert, Verbandsvertreterin Angelika Tolle-Rennebarth und die WVMT-Vorsitzende Anette Schmidt. © Stadtverwaltung

Der Hebel im Zentralhochbehälter ist umgelegt. Weitere Stadtteile von Lauda-Königshofen sind nun an das Netz der Wasserversorgung Mittlere Tauber angeschlossen.

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Lauda-Königshofen. Die Beteiligten des interkommunalen Wasserzweckverbands Mittlere Tauber (WVMT) kamen für einen weiteren Meilenstein in der Wasserversorgung zusammen.

Der nächste größere Abschnitt ist nun abgeschlossen. Ab sofort wird Lauda zu 100 Prozent mit Trinkwasser des WVMT versorgt. Bislang bezogen die Haushalte ihr Trinkwasser noch als Gemisch – teilweise als Eigenwasser des Pumpwerks Süd und teilweise als aufbereitetes Wasser vom WVMT.

Damit sind jetzt Oberlauda, Marbach und Gerlachsheim vollständig am Netz. Über den Zweckverband Grünbachgruppe sind bereits die Stadtteile Messelhausen, Hof Sailtheim, Hofstetten und Hof Marstadt versorgt.

Härtegrad bleibt noch gleich

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Auswirkungen auf den Härtegrad des Wasser hat die Maßnahme noch nicht, wie WVMT-Geschäftsführer Klaus Seidenspinner berichtete. Voraussichtlich Ende des nächsten Jahres sei mit enthärtetem Wasser zu rechnen. Um eine Enthärtung herbeizuführen, seien erst noch weitere Maßnahmen in Tauberbischofsheim notwendig, damit das Ortsnetz speziell darauf ausgelegt ist.

Aktuell werden Leitungen vom Pumpwerk Süd in Richtung Königshofen verlegt. Dort soll auf dem Areal „Hirtenwiese“ (gegenüber dem Erlebnisspielplatz an der Tauber) ein Neubau des bisherigen Pumpwerks erfolgen. Mit Fertigstellung dieser Maßnahme wären dann Königshofen und Beckstein auch an das Leitungsnetz des WVMT angeschlossen. Die Finanzierung sei bereits vom Regierungspräsidium genehmigt worden, teilte Verbandsvorsitzende Anette Schmidt mit. Mit einem Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro für den aktuellen Abschnitt habe man umfangreiche Mittel bewilligt bekommen, sodass das Projekt schon bald realisiert werden könne.

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Ein Antrag zum Bau eines neuen Hochbehälters und zum Verlegen neuer Leitungen nach Unterbalbach sei schon gestellt worden, informierte Lauda-Königshofens Bürgermeister Dr. Lukas Braun. Sobald die Bezuschussung genehmigt sei, könne mit der Umsetzung begonnen werden, betonte der Rathauschef von Lauda-Königshofen. stv