Jetzt bewerben - Bundespreis für Lebensmittelretter Gute Ideen sind gesucht

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Main-Tauber-Kreis. In Deutschland werden jährlich über zehn Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall entsorgt - für Alois Gerig ist dies weder ethisch noch ökologisch vertretbar: "Das bedeutet jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, wird weggeworfen!".

Seit 2016 gewürdigt

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Seit 2016 würdigt die Bundesregierung daher das Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Gesucht werden herausragende Ideen und Projekte, die mit dem "Zu gut für die Tonne"-Bundespreis ausgezeichnet werden.

"Erfreulicherweise hat in der Lebensmittelwirtschaft, in der Gastronomie und beim Verbraucher ein Umdenken begonnen, wie Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden kann", lobt der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. "Dieser Trend hin zu einer besseren Wertschätzung ist wichtig, denn in Lebensmitteln steckt die Kraft unserer Böden, viel Wasser und Energie und die harte Arbeit von Menschen", ergänzt der Abgeordnete. Der Bundespreis "Zu gut für die Tonne" biete die Chance, gute Praxisbeispiele einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und zum Nachmachen zu motivieren.

Auf tolle Vorschläge hoffen

Alois Gerig ist überzeugt, dass die Lebensmittelretter aus dem Main-Tauber- und dem Neckar-Odenwald-Kreis auch kreative Vorschläge parat haben: "Was zählt, sind gute Ideen, die helfen, unsere Lebensmittel nachhaltig zu nutzen und Abfälle zu reduzieren." Jeder mit einer brauchbaren Idee kann sich bis Ende Oktober bewerben: Unternehmer, Gastronomen, Bürgerinitiativen, Kommunen oder Privatpersonen.

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Bewertet werden alle eingesendeten Projekte von einer hochkarätigen Jury, der auch der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sowie der Sternekoch Christian Rach angehören. Einsendeschluss ist der 31. Oktober.