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Narrengesellschaft Oberlauda - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und einer Verabschiedung

Günter Ambach für Verdienste gewürdigt

Von 
Reinhard Haas
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Die NGO hat Günter Ambach nach 24 Jahren in verantwortlicher Position verabschiedet. Das Bild zeigt (von links) Carsten Bamberger, Andrea Sack, Günter Ambach und Holger Ebert. © Reinhard Haas

Oberlauda. Bei der Jahreshauptversammlung der Narrengesellschaft Oberlauda wurde die vakante Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden besetzt und Günter Ambach nach 24 Jahren in verantwortlicher Position verabschiedet. Unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften konnte die Vorsitzende der Narrengesellschaft Oberlauda (NGO), Andrea Sack, viele Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

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Nachdem man der verstorbenen Mitgliedern Raimund Holler und Erich Stephan gedacht hatte, erinnerte Schriftführer Ditmar Hofmann an die letzte Hauptversammlung mit der Wahl von Andrea Sack an die Vereinsspitze. Günter Ambach hatte nach über 24 Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert, eine Würdigung konnte damals nicht durchgeführt werden.

Was war dann sonst noch so bei der NGO passiert? Eigentlich alles, was geplant oder machbar gewesen war, vom 11.11. über die Ordensvorstellung, die Fremdensitzung, das Kesselfleischessen, das Fahnenhissen, den schmutzigen Donnerstag, den Bauernball, den Rosenmontag mit Umzug, den Fasnachtsdienstag mit Kindersitzung bis zum Aschermittwoch – allerdings im allerkleinsten Rahmen und virtuell. Alle „Veranstaltungen“ gingen auch umgehend online. Zumindest Fabian Bayer und Beni Ambach hatten dabei jede Menge Arbeit. Dazu kam dann auch noch ein größerer Beitrag der „Strumpfkappen“ aus Lauda.

Das kaschiert natürlich nicht die Realität: 66 Jahre alt, großer närrischer Geburtstag, Veranstaltungen ohne Ende, Narrenringsitzung und -umzug und dann die absolute Vollbremsung durch Corona. Dennoch geht der Blick nach vorn.

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Beruhigen konnte danach Schatzmeister Reinhold Braun in Bezug auf die finanzielle Situation. Keine Veranstaltungen, keine Einnahmen, aber auch kaum Ausgaben ergibt in der Summe: Zumindest hat man nicht draufgelegt. Der Kassenprüfer Volker Stephan bescheinigte jedenfalls eine einwandfreie und korrekte Kassenführung.

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ – bei der NGO hat es erst einmal stagniert, so Präsident Holger Ebert. Gestartet wurde dagegen eine außergewöhnliche Videosaison mit 18 Drehs unter strengsten Hygienevorschriften. Heraus kamen dabei etwa eine Winterwandung nur mit ihm persönlich und Ordensverleihungen mit Schokoküsschen. Und wem ist aufgefallen, dass beim Einzug der Fränkischen Herolde aus Kützbrunn zur „Fremdensitzung“ immer nur der gleiche Musiker gefilmt wurde oder dass beim „Maskenball“ unter den Masken immer der gleiche Narr steckte? Fantasie war gefordert und wurde auch auf jeden Fall umgesetzt.

Die Entlastung des Gesamtvorstands wurde von Fabian Bayer beantragt und von den Anwesenden erteilt. Zur Abdeckung aller Zuständigkeitsbereiche fehlte der NGO seit dem letzten Jahr eigentlich nur ein stellvertretender Vorsitzender. Diese Lücke konnte nun beseitigt werden. Carsten Bamberger hatte sich zur Verfügung gestellt, und er wurde ins Amt gewählt. Mit Sina Mohr und Julia Gruber stellten sich dann auch noch die beiden neuen Trainerinnen für die Jugendgarde vor.

Die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Ob sie umgesetzt werden können, bleibt offen. Die bisherigen Termine sind die Fasnachtseröffnung am 11.11. in der Turnhalle, der „Padderlisabend“ (Ordensvorstellung) am 14. Januar, die Winterwanderung am 16. Januar und die Fremdensitzung, für die man vom 11. bis 13. Februar drei Abende reserviert hat. Das zu diesem Zeitpunkt gültige Hygienekonzept entscheidet, wie viele Sitzungen man veranstaltet. Für den Bauernball wird noch mit einer Kapelle verhandelt und die Personalien des neuen Prinzenpaares sind noch so geheim, dass selbst der Präsident sie noch nicht kennt.

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Andrea Sack dankte allen Mithelfern im technischen Bereich für die einzigartige Realisierung der Online-Kampagne 20/21. Ein besonderer Dank, ausgedrückt mit einer Bildercollage und einem Geschenkkorb, galt Günter Ambach für dessen außergewöhnlichen Verdienste in 24 Jahren an der Vorstandsspitze. Die für den 11. November 2020 vorgesehene Würdigung war schon einmal verschoben worden. Mit ihrem Appell: „Unterstützt uns, auch wenn die Termine noch nicht in trockenen Tüchern sind, denn es kann eigentlich nur besser werden“, beschloss sie die Versammlung.

Freier Autor Freier Mitarbeiter seit etwa 40 Jahren, hauptsächlich für den örtlichen Bereich des Lauda-Königshöfer Stadtteils Oberlauda. Weiterhin als Berichtverfasser für die "Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal" (Musikschule Lauda mit den Mitgliedsgemeinden Lauda-Königshofen, Boxberg-Wölchingen und Grünsfeld). Im Bereich des Badischen Chorverbands bin ich für den Sängerbund Badisch-Franken (ca 80 Vereine, Altkreis Tauberbischofsheim, Randgebiete Hohenlohekreis, Neckar-Odenwaldkreis und Kreis Heilbronn) als Pressereferent tätig. Beiträge von mir wurden auch schon in den Verbandsorganen des BFV (Im Spiel) und DFB veröffentlicht und als Ergebnis davon erhielt der Fußballverein Oberlauda vom DFB/Sepp-Herberger-Stiftung im vergangenen Jahr den 3. Preis in der Rubrik "Fußball Digital".

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