AdUnit Billboard
Gruppe Historisches & Kulturelles - Bei der Jahreshauptversammlung stand die Wahl des Vorstandsteams an

Gruppe Historisches & Kulturelles Königshofen war trozt Corona nicht untätig

Von 
isch
Lesedauer: 

Königshofen. Die Gruppe Historisches&Kulturelles Königshofen (GHK) konnte trotz der äußeren Umstände im letzten Vereinsjahr wieder vieles bewegen. Zahlreiche kleinere und größere Arbeitseinsätze und die Umgestaltung der Messeausstellung sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Umfangreiche Archivrecherchen zum Köhler-Haus, der Spinnerei Neckermann und dem Goode ergänzten die praktische Arbeit. Das Ergebnis dieser Anstrengungen könne sich sehen lassen, war man überzeugt.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Nach der Begrüßung der Mitglieder und dem Gedenken an die Verstorbenen wurde der von Schriftführer Bruno Imhof zusammengestellte Tätigkeitsbericht vorgetragen. Imhof erinnerte an private Stadtführungen, an mehrere Mähaktionen, sowie an die Arbeitseinsätze am Turmberg, bei denen viele Stunden ehrenamtlich für die Pflege des Umfelds des Wartturms aufgewendet worden waren. Im Ergebnis sei die gewünschte Sichtachse, die historische Beziehung zwischen dem Turm und dem Kirchturm, erkennbar.

Die Messeausstellung 2019 „Markante Brunnen, Tor und Kapellen in unserer tauberfränkischen Region“ wurde dahingehend verändert, dass ein Teil der beleuchteten Fenster der alten Friedhofskapelle im Frühjahr in die Leichenhalle gebracht wurden, wo sie an den Wänden befestigt werden sollen, um die Tristesse des Raumes durch ihr Leuchten zu reduzieren. Allerdings sei nach mehr als fünf Monaten die Installation noch nicht erfolgt. Den im Ausstellungsraum im Rathaus freigewordenen Platz nehmen nun Ansichten aus Külsheim ein. Sollte es die „Corona-Lage“ zulassen, dass während des Königshöfer Messemarkts die Ausstellung geöffnet werden kann, bietet diese eine interessante Abwechslung zum Geschehen auf dem Messegelände.

Viele vorangebracht

Für die „Messebox 2020“, die vom damaligen Marktmeister Marco Uhlich kreiert worden war, hatte der Verein das Rezept für das traditionelle Messegericht Bratwürste mit Kraut in Handschrift geliefert. Die rege Mitarbeit des Vorsitzenden im Messeausschuss sei für die Veranstaltung sehr wichtig.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Bei mehreren Ortsterminen, so am Königshöfer Bahnhof und am Turmberg, brachten die Vertreter der GHK nicht nur wichtige Punkte in die Diskussionen ein. Für die Infotafel am Rastplatz Bahngelände steuerte man einige Fotos und Textpassagen bei. Das Angebot, für die Sitzgruppe am Brunnen neben dem Bahnhof kostenlos Bänke aus dem Fundus des Vereins zur Verfügung zu stellen, wurde von Stadtseite abgelehnt. Die sogenannten „Waldsofas“ am Rundweg von dem Wartturm wurden auf Initiative der GHK aufgestellt und erfreuen sich seither reger Nutzung.

Der Tätigkeitsbericht wurde vom Vorsitzenden Bernhard Geisler ergänzt. Er erinnerte an verschiedene Zeitungsartikel. Die Artikelserie in den Fränkischen Nachrichten „Nachgeschaut in Büscheme“ mit bislang schon 30 Folgen, erfreue sich großer Beliebtheit bei den Zeitungslesern im weiten Umfeld. „Unser Verein ist in vielfältiger Weise unterwegs und bringt unsere Heimatstadt und ihre Geschichte in das Bewusstsein der Menschen.“

Kassier Martin Stein gab einen Überblick über die Finanzlage der GHK. Dem Verein fehlen wichtige Einnahmen, so dass jede Spende gerne angenommen werde. Kassenprüfer Julian Michelbach hatte dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Der langjährige Sprecher der örtlichen Vereine, Willi Ott, beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erteilt wurde.

Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Bernhard Geisler (Vorsitzender), Brigitte Simonson (stellvertretende Vorsitzende), Bruno Imhof (Schriftführer), Martin Stein (Kassier), Julian Michelbach (Kassenprüfer), Gerald Hellinger, Tobias Hellinger und Agathe Stolzenberger-Michelbach (Beisitzer).

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

In seiner Zusammenfassung stellte der Vorsitzende die von vielen Seiten erfolgte Unterstützung heraus. Neben Brigitte Simonson, Martin Stein und Bruno Imhof seien Gerald und Tobias Hellinger immer zu ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen bereit und würden dabei auch von Freunden des Vereins unterstützt. Trotz der Pandemie wurde vor und hinter den Kulissen vieles positiv bewegt und entscheidend vorangebracht. Schließlich sei aber auch die optimale Zusammenarbeit innerhalb des Verbunds der Königshöfer Vereinswelt ein wertvoller Rückhalt für die GHK, ohne die man nicht erfolgreich agieren könne.

Mit Blick auf 2022 wurde die Hoffnung geäußert, bald wieder Stadtführungen und die „normalen Aktivitäten“anbieten zu können. isch

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1