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Gruppe Historisches & Kulturelles - Bei Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen

Geschichte ins Bewusstsein bringen

Von 
isch
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Königshofen. Obwohl auch im abgelaufenen Vereinsjahr die Rahmenbedingung für die Gruppe Historisches&Kulturelles Königshofen (GHK) nicht optimal waren, konnten die Mitglieder bei ihrer Hauptversammlung erneut mit Zufriedenheit den Vorstand entlasten.

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Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder, gab der Tätigkeitsbericht einen ausführlichen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten. Neben privaten Stadtführungen – zuletzt im Rahmen des Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Boissy-Saint-Legér – gab es mehrere Mähaktionen, sowie weitere Arbeitseinsätze am Turmberg, bei denen viele Stunden ehrenamtlich für die Pflege des Umfelds des Wartturms aufgewendet worden waren. Im Ergebnis hat sich hier ein tolles Biotop und Erholungsgelände gebildet. Lediglich die Hinterlassenschaften einiger Zeitgenossen in Form von Müll trübten das harmonische Bild.

Die überarbeitete Messeausstellung „Markante Brunnen, Tore und Kapellen in unserer tauberfränkischen Region“ wurde entsprechend der gesetzlichen Vorgaben während des Messemarkts 2021 interessierten Besuchern gezeigt. Mit einem selbstgedrehten Video hatten Gerald und Tobias Hellinger, zusammen mit Bernhard Geisler, diese Ausstellung im „virtuellen Zug der Freiheit“ gekonnt in Szene gesetzt. Aktuell arbeitet man bereits an einer neuen Ausstellung. Gemeinsam mit dem Messeausschuss und der Stadtverwaltung werden alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um zur diesjährigen Königshöfer Messe die Ausstellung eröffnen zu können.

Auch die Zusammenarbeit mit Roland Faulhaber wurde fortgesetzt. Nach dem Hohen Haus hat der Perfektionist nun auch den Goode maßstabsgetreu nachgebildet und weitere markante Königshöfer Bauwerke werden schon bald der Öffentlichkeit präsentiert. Erwähnt wurden das Gedenken anlässlich des Volkstrauertags, die Erinnerung an den Jahrestag der Bauernkriegsschlacht am Turmberg 1525 und die Artikelserie in den Fränkischen Nachrichten „Nachgeschaut in Büscheme“, die mit bislang schon über 50 Folgen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei den Zeitungslesern im weiten Umfeld erfreut. Beantragt wurde die Benennung einer Straße nach dem Königshöfer Heimatsohn, Prof. Dr. Hugo Ott.

„Unser Verein“, so der Vorsitzende Bernhard Geisler, „ist in vielfältiger Weise unterwegs und bringt unsere Heimatstadt und ihre Geschichte in das Bewusstsein der Menschen. Dazu haben die Vorstandsmitglieder Brigitte Simonson, Martin Stein und Bruno Imhof ebenso wertvolle Beiträge geleistet, wie Gerald und Tobias Hellinger und die Familie Ott.“

Kassier Martin Stein gab einen Überblick über die Finanzlage. Kassenprüfer Julian Michelbach hatte die Kasse geprüft und dem Kassier eine einwandfreie Kassen- und Buchführung bescheinigt. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

In seiner Zusammenfassung stellte Geisler die von vielen Seiten erfolgte Unterstützung heraus. Neben dem „harten Kern“ der Mitglieder würden auch bei Bedarf Freunde des Vereins Unterstützung leisten. Trotz der Pandemie wurde vor und hinter den Kulissen vieles positiv bewegt und entscheidend vorangebracht.

Schließlich sei aber auch die optimale Zusammenarbeit im Verbund der Königshöfer Vereinswelt ein wertvoller Rückhalt für die GHK, ohne die man nicht erfolgreich agieren könne.

Im Ausblick wurde die Hoffnung geäußert, bald wieder zur „Tagesordnung“ übergehen zu können, wie Stadtführungen, Grünpflegemaßnahmen und die Ausstellung zur Königshöfer Messe unter der Regie von Brigitte Simonson. isch

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