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Frauengemeinschaft Königshofen

Für Eingliederung in die Pfarrgemeinde gestimmt

Im Rahmen der Hauptversammlung zahlreiche Mitglieder geehrt

Von 
mr
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Die Geehrten sowie das Vorstandsteam mit Praktikant Max Kauter (links) und Pfarrer Stefan Märkl (rechts). © Frauengemeinschaft

Königshofen. Die Hauptversammlung der Frauengemeinschaft war von zwei Schwerpunkten geprägt. Zum einen gab es Ehrungen, zum anderen stand die Abstimmung zur weiteren Zugehörigkeit zum kfd-Dachverband an. Dessen bewusst, dass solche Veranstaltungen nicht mehr sehr attraktiv sind, freute man sich über den guten Besuch, besonders, dass Präses Pfarrer Stefan Märkl und Praktikant Max Kauter da waren.

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In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte Schriftführerin Marliese Rückert an die Aktivitäten der letzten Jahre. Während im Berichtsjahr 2019 viele Veranstaltungen stattfanden, kamen die Frauen 2020 nur noch dreimal zusammen, 2021 war nur eine Begegnung möglich. Jedoch beschenkte man die Mitglieder mit Blumengrußkarten, einem Segenslicht oder einem kleinen Blumengruß und behielt so die Verbindung aufrecht.

Im detaillierten Bericht informierte Kassenführerin Anneliese Meyer über den finanziellen Stand. Nachdem weniger Veranstaltungen möglich waren, floss auch weniger Geld ein. Dennoch tätigte man einige Spenden, wie für Kirchturm, Kinderhilfe Bethlehem und Suppenküche Sarajewo, Mütter in Not sowie an Missionen in der Dritten Welt. Die Kassenprüferinnen Anna Probst und Agnes Bleckmann bescheinigten eine korrekte Kassenführung und beantragten die Entlastung. Unter der Federführung von Pfarrer Stefan Märkl wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Die Frauengemeinschaft ist von Freiburg am 2. Dezember 1916 als Mütterverein gegründet. Am 16. März 1981 wurde sie durch Pfarrer Bernhard Schretzmann erneuert und als katholische Frauengemeinschaft benannt. Acht Frauen hatten das Team gebildet, Hiltrud Popp übernahm den Vorsitz. Von den damals 80 Gründungsmitgliedern wurden nun rückwirkend 24 Frauen für 40-jährige Zugehörigkeit zur Frauengemeinschaft geehrt. Dies sind: Maria Ballweg, Helene Brander, Erika Brendel, Karola Deckert, Hannelore Englert, Gisela Fritsche, Hilda Hellinger, Luzia Hellinger, Margret Hofmann, Erika Imhof, Gabriele Imhof, Erna Kleofaß, Rosl Kröppel, Marianne Lang, Frieda Ludwig, Elisabeth Müller, Marianne Müller, Hiltrud Popp, Christa Schad, Hildegard Schmitt, Lydia Schuppler, Rita Stein, Loni Waniek und Lisa Wohlfahrt.

Der nächste Punkt umfasste die Abstimmung zur kfd-Bundesverbandsmitgliedschaft. Bis 1. Oktober sind alle Frauengemeinschaften aufgerufen, einen Beschluss über die künftige Zugehörigkeit ihrer Gruppe zu fassen. Entweder können sie dem bundesweiten Dachverband angehören oder eine Gruppe der jeweiligen Kirchengemeinde werden. Denn laut Satzung gibt es nur eine Mitgliedschaft und die endet nicht auf Diözesanebene, sondern auf Bundesebene.

Kassiererin Meyer schlüsselte nochmals die Mitgliederzahlen auf und erwähnte, dass in den letzten drei Jahren keine Neuzugänge zu verzeichnen waren, jedoch durch 14 Sterbefälle die Mitglieder reduzierte wurde, und zudem der Altersdurchschnitt ansteige.

Nach reger Diskussion und einiger Fragestellungen kam es schließlich zur Abstimmung. Pfarrer Märkl betonte, dass er die Gemeinschaft weiterhin unterstütze, wie auch immer die Wahl ausfalle. Die Frauenarbeit mit ihren Ideen und Ermunterungen sei in der Seelsorgeeinheit eine wichtige Säule.

Auch das Team zeigte sich bereit, die Gemeinschaft weiterhin zu führen, letztendlich sollen die Frauen mitentscheiden. Bei der anschließenden Wahl stimmten die Frauen einheitlich für eine Eingliederung in die Pfarrgemeinde. Daraufhin einigte man sich, den neuen Namen „Katholischer Frauenkreis“ zu führen. Das Team bilden weiterhin Agnes Bleckmann, Anneliese Meyer, Anna Probst, Marliese Rückert, Christa Schad und Thea Schad.

Schriftführerin Rückert betonte, dass das Erleben in der kfd-Gemeinschaft immer etwas ganz Besonderes und Wichtiges war und man darauf achtete, sowohl gesellige wie auch religiöse Veranstaltungen anzubieten. Diese Ausgewogenheit werde man auch in Zukunft beibehalten. mr

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