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Gemeinschaftsschule - Zertifikat für Berufsorientierung durch die Agentur für Arbeit überreicht

Exzellentes Konzept ausgezeichnet

Von 
gms
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Zertifikat für besondere Berufsorientierung an der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen: (von links) Elisabeth Gießen von der Arbeitsagentur, Lehrer Jochen Christ, stellvertretender Schulleiter Dr. Rainer Gsell und Bürgermeister Dr. Lukas Braun bei der feierlichen Verleihung © Gemeinschaftsschule

Die Gemeinschaftsschule Lauda hat ein exzellentes Konzept zur Berufsorientierung ihrer Schüler. Dafür wurde sie nun durch die Arbeitsagentur ausgezeichnet.

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Lauda-Königshofen. „Lernen – Leben – Zukunft“ ist das Motto der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen. Lernen, um die Lernpartner zu einem möglichst guten Schulabschluss zu führen. Leben, da die Lernpartner die Gelegenheit bekommen sollen, sich an der Gemeinschaftsschule zu entfalten und in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Und Zukunft, weil alles Lernen nichts nutzt, wenn es nur für die Schule geschieht und nicht dazu führt, dass die Lernpartner nach ihrer Zeit an der Gemeinschaftsschule einer guten Zukunft entgegen gehen. Für diese gute Zukunft wiederum spielt der Übergang von der Schule in das Berufsleben eine entscheidende Rolle, weshalb die Gemeinschaftsschule schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit auf die Berufsorientierung legt.

Zentraler Gedanke dabei ist, die Lernpartner möglichst früh mit der Berufswelt in Kontakt zu bringen. So organisiert der für die Berufsorientierung zuständige Lehrer Jochen Christ mit dem Lehrerkollegium für die Lernpartner ab Jahrgangsstufe 7 verschiedene Praktika: Die Siebener gehen acht Wochen lang einmal in der Woche in einen Betrieb, um dort in den Berufsalltag hineinzuschnuppern und erste Vorstellungen von der Arbeitswelt zu bekommen. Dieser frühe Beginn bei der Berufsorientierung zeichnet die Gemeinschaftsschule unter anderem aus. Aber auch in den höheren Jahrgangsstufen stehen mehrwöchige Berufspraktika an. Besuche von Betrieben, der Arbeitsagentur, der weiterführenden Schulen, der Bildungsmesse, die Teilnahme am Wettbewerb Kreative Köpfe und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Berufsberater Thomas Pleßing sowie Berufseinstiegsbegleiter Hubert Kraus sind darüber hinaus selbstverständlich.

Aber nicht nur die Lernpartner gehen in das Berufsleben hinaus, die Arbeitswelt kommt auch in die Schule hinein: durch Infoveranstaltungen an der Schule (wie den Digital-Truck), durch Ausbildungsbotschafter und natürlich durch die jährlich stattfindende Eltern-Schüler-Werkstatt, bei der regionale Firmen ihre Berufe im Rahmen von Workshops für Schüler und Eltern erfahrbar machen.

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Der letzte Baustein bei der Berufsvorbereitung sind dann Projektwochen, mit denen das Schuljahr der Abschlussschüler beginnt, die den Hauptschul- oder den Realschulabschluss an der Gemeinschaftsschule Lauda ablegen können. Bei diesen Projektwochen zum Thema „Bewerbung“ geht es zu Beginn des Abschlussjahres in allen Fächern ausschließlich darum, eine möglichst gute Bewerbung zu verfassen, sich auf Telefongespräche und Vorstellungsgespräche vorzubereiten und diese in Rollenspielen zu erproben.

Anstrengung belohnt

Dass die Gemeinschaftsschule Lauda sich besonders dem Bereich der Berufsorientierung gewidmet hat, ist nicht nur der Schulgemeinschaft und den umliegenden Firmen bekannt, sondern auch in der Arbeitsagentur. Diese Anstrengungen wurden nun belohnt: Die Gemeinschaftsschule Lauda wurde für ihr hervorragendes Engagement in der Berufsorientierung ausgezeichnet.

Einen würdigen Rahmen für die Verleihung dieser Auszeichnung bot die Eltern-Schüler-Werkstatt. In seinen Grußworten lobte Bürgermeister Dr. Lukas Braun daher auch, dass an der Gemeinschaftsschule Lauda das Konzept „Lernen – Leben – Zukunft“ tatsächlich gelebt werde. Denn die Schule lade ihre Lernpartner auf vielfältige Weise ein, Berufsbilder auszuprobieren und so einen Beruf zu finden, der für sie Berufung ist. Letztendlich ermögliche die GMS so die spätere gesellschaftliche Teilhabe ihrer Schüler.

Auch Elisabeth Giesen, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, hob hervor, dass die Gemeinschaftsschule Lauda in beispielhafter Weise das Prinzip „kein Abschluss ohne Anschluss“ mit Leben fülle. Denn nur wenn man haptisch erfahre, welche Tätigkeiten in einem Beruf verlangt werden, könne man auch entscheiden, ob man diesen Beruf ausüben möchte. „Da aber weder Lernen noch Zukunft Selbstläufer sind, ist es umso wichtiger, dass die Jugendlichen auf ihrem Weg begleitet werden.“

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Feierlich überreichte Elisabeth Giesen dann das Zertifikat für Nachwuchsförderung 2020/21 an den stellvertretenden Schulleiter Dr. Rainer Gsell für das exemplarische und exzellente Konzept der Berufsorientierung.

Dr. Rainer Gsell bedankte sich für die Auszeichnung und eröffnete die Eltern-Schüler-Werkstatt. Schließlich waren die Lernpartner, Eltern, Lehrkräfte und die Firmen genau deshalb da: Um ganz praktisch Berufe kennen zu lernen bzw. vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und so auf dem Weg in den Beruf wieder ein Stück voranzukommen. gms

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