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Katholische Kirche

„Einzelnen nicht aus Blick verlieren“

Weihbischof Birkhofer beauftragt Daniel Wenzel aus Lauda als Pastoralreferenten

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pef
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Lauda/Neckargemünd. Weihbischof Dr. Peter Birkhofer beauftragt am Samstag, 16. Juli, im Ökumenischen Kirchenzentrum Arche in Neckargemünd zwei Frauen und vier Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Darunter auch Daniel Wenzel, der aus Lauda stammt und in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach im Dekanat Mosbach-Buchen tätig ist.

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Daniel Wenzel absolvierte nach dem Abitur zunächst seinen Bundesfreiwilligendienst und nahm in Anschluss daran das Studium der Theologie in Würzburg und Eichstätt auf. Dass er einmal einen kirchlichen Beruf ergreifen würde, war dem 28-Jährigen bereits in seiner Jugend klar: „Ich bin in meiner Heimatgemeinde als Ministrant groß geworden und wollte schon damals mein Hobby zum Beruf machen. Als Pastoralreferent erhalte ich nun die Möglichkeit die Botschaft Jesu Christi an die Menschen weiterzugeben und kann mich gemeinsam mit ihnen auf den Weg machen.“

Daniel Wenzel wird am 16. Juli als Pastoralreferent beauftragt. © Erzbistum Freiburg

Seine pastoralen und schulischen Praktika führten ihn nach Wertheim, ehe er seinen Vorbereitungsdienst bzw. seine Berufseinführung als Pastoralreferent in der Katholischen Kirchengemeinde Bruchsal Michaelsberg antrat.

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Besonders in der Kinder- und Jugendarbeit möchte Daniel Wenzel zukünftig Schwerpunkte setzen und sich unter anderem in der Begleitung von Firmlingen sowie im Religionsunterricht engagieren. So erhalte er die Möglichkeit junge Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten und könne von ihnen lernen, sagt Wenzel. Mit Blick auf die immer größer werdenden Einheiten und strukturellen Veränderungen in der Erzdiözese Freiburg, ist dem angehenden Pastoralreferenten wichtig, „die einzelnen Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren und sie auf dem Prozess der Kirchenentwicklung mitzunehmen und direkt einzubinden.“

Er ist überzeugt: „Gott geht in Jesus Christus direkt auf die Menschen zu und hat ein offenes Ohr für sie, das macht ihn auch zu meinem Vorbild.“ Leiten lässt sich der 28-Jährige bei seinem Wirken und Tun von einem Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja „Ich vergesse dich nicht“ (Jes 49,15).

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende, die in allen Bereichen der Seelsorge eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit oder in Sonderfunktionen. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen und wissenschaftlichen Kontexten ein.

Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander der verschiedenen pastoralen Dienste. Derzeit sind rund 300 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten (Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Ausbildung) in der Erzdiözese tätig. pef

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