Auslandspraktikum - Antonia Ettrich löste den Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Main-Tauber bei der Firma Lauda Ultracool in Spanien ein Einblick in den Ablauf eines Unternehmens

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Antonia Ettrich absolvierte bei der Firma Lauda Ultracool bei Barcelona ein vierwöchiges Auslandpraktikum. Es war der Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Main-Tauber, links deren Vorsitzender Frank Knenlein und rechts Lauda-Personalchef Norbert Prause.

© Lauda

Vier Wochen war Antonia Ettrich in Spanien und absolvierte bei Lauda Ultracool in Terrassa bei Barcelona absolvierte ein Praktikum.

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Lauda. Zurück vom Auslandspraktikum und viele positive Erfahrungen im Gepäck: Vier Wochen war Antonia Ettrich, Abiturientin des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim, in Spanien. Bei Lauda Ultracool in Terrassa bei Barcelona absolvierte sie ein Praktikum. Bei dem Auslandsaufenthalt handelte es sich um den Preis des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Main-Tauber.

Nach der Rückkehr berichtete Antonia Ettrich im Gespräch mit dem Förderkreis-Vorsitzenden Frank Knenlein und Norbert Prause, Personalleiter bei der Firma, von ihren Erlebnissen.

"Ich habe viel dazugelernt", berichtete die aus Dittigheim stammende Antonia Ettrich im Rückblick. In der 35 Mitarbeiter zählenden Lauda-Niederlassung gewann sie Einblicke in den Ablauf und die Organisationsstrukturen eines Unternehmens. Eingesetzt in der Logistik- und Finanzabteilung, durfte sie beispielsweise E-Mails mit Kunden auf Deutsch, Englisch und Spanisch abfassen. "Die Theorie aus der Schule konnte ich jetzt in der Praxis anwenden", freute die Preisträgerin sich. Auch ihre Fremdsprachenkenntnisse habe sie verbessern können.

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Untergebracht war Antonia Ettrich bei der Leiterin der Finanzabteilung. "Der Familienanschluss war ausgezeichnet", berichtete die Preisträgerin. Die ganze Familie habe sich rührend um sie gekümmert, gemeinsam machte man unter anderem Ausflüge ins etwa 30 Kilometer entfernte Barcelona. Sogar auf die sonntägliche Siesta wurde verzichtet, um mit der unternehmungslustigen Deutschen in den benachbarten Bergen zu wandern.

Als wertvolle Erfahrung, die sie nicht missen möchte, bezeichnete Antonia Ettrich das Auslandspraktikum. Nicht nur der Einblick in die Arbeitsabläufe eines weltweit tätigen Unternehmens sei eine Bereicherung gewesen, auch persönlich habe sie profitiert. "Ich bin selbstständiger geworden." Es falle ihr jetzt viel leichter, offen auf andere zuzugehen. Neue Erfahrungen im Ausland will Antonia Ettrich auch künftig machen. Demnächst geht sie für einige Monate als Au Pair nach Australien.

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Die positiven Rückmeldungen kamen bei dem beteiligten Unternehmen gut an. Lobende Worte hatte Norbert Prause auch für die Preisträgerin. "In Spanien waren alle von ihr begeistert", wusste der Personalchef zu erzählen. Antonia Ettrich sei als eine hervorragende Botschafterin Deutschlands und der Firma Lauda wahrgenommen worden.

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Lauda hat zum wiederholten Male den Förderpreis zur Verfügung gestellt. "Als internationales Unternehmen geben wir jungen Leuten gerne die Chance für einen Auslandsaufenthalt, betonte Norbert Prause. Das ist nicht ganz uneigennützig, wie der Lauda Personalchef einräumte. "Wenn wir den Nachwuchs fördern, profitieren wir selbst davon." Schließlich wird es für die Unternehmen zunehmend schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden.

In der Verleihung des Förderpreises sah Frank Knenlein die vornehmste Aufgabe des Förderkreises. Bereits zum 29. Mal wurde er in diesem Jahr vergeben. Die Ideen seiner Begründer sind seiner Auffassung nach immer noch aktuell. "Die Preisträger schauen über den Tellerrand", machte der Vorsitzende deutlich.

Der Preis ist in seinen Augen deshalb mit einem erheblichen Mehrwert verbunden. "Die Preisträger sammeln Auslandserfahrung." Zudem erhielten sie Einblicke in ein Unternehmen und lernten einen Lebensalltag kennen, der garantiert nicht touristisch geprägt sei.

Auch im nächsten Jahr werden wieder Förderpreise ausgelobt. Für die Absolventen der Wirtschaftsgymnasien in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim heißt es dann, im Auswahlverfahren vor der Jury zu bestehen. Antonia Ettrich ermunterte ihre Nachfolger teilzunehmen. "Wer aufgeschlossen ist für Neues, hat gute Chancen." frk