Kein Einverständnis Dittwarer Windrad ist zu hoch

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dib
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Lauda-Königshofen. Die Errichtung und der Betrieb einer Windenergieanlage auf Gemarkung Dittwar stört die Gemeinderäte von Lauda-Königshofen. Die Stadt wird das erforderliche städtebauliche Einvernehmen nicht erteilen, erklärte Bürgermeister Dr. Lukas Braun. Der Grund: Der Schattenwurf beeinträchtigt die Photovoltaik-Anlage der Bürgerenergie auf Gemarkung Oberlauda in Teilbereichen. Bis zu 2000 Stunden würde die Freiflächenphotovoltaik-Anlage durch das neue Windrad beschattet. Weitere Kritik entzündet sich, so Stadtbaumeister Tobias Blessing, an der Nabenhöhe von 169 Metern und einer Gesamthöhe von 250 Metern. So habe man beim Blick von Heckfeld Richtung Westen drei unterschiedlich hohe Anlagen. Daher sprach man sich für niedrigere Räder aus, die dort auch wirtschaftlich seien. dib