Gedenken - Die Gruppe Historisches & Kulturelles erinnerte in kleinem Rahmen an die Zerstörung Königshofens vor 75 Jahren Die Erinnerungskultur wachhalten

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isch
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Martin Stein, Ehrenmitglied der GHK und Zeitzeuge 1945, Bernhard Geisler, Vorsitzender GHK, Herbert Bieber, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen, Brigitte Simonson, stellvertretende Vorsitzende GHK, am 75. Jahrestages der Zerstörung Königshofens beim Denkmal gegen Krieg und Gewalt vor der Stadtpfarrkirche St. Mauritius. © Schütz

Königshofen. Die momentanen Umstände ermöglichen es leider nicht, dass die von der Gruppe Historisches & Kulturelles Königshofen (GHK) geplanten Beiträge zum Gedenken an die Zerstörung der Königshöfer Altstadt am 1. April 1945 mit der Bevölkerung umgesetzt werden können.

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Der für Sonntag, 5. April, vorgesehene Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Mauritius mit Beteiligung der örtlichen Vereinsabordnungen musste ebenso abgesagt werden, wie die Führung durch die Königshöfer Altstadt von Martin Stein am Sonntagnachmittag.

Führung verschoben

Diese Führung wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden und der Termin entsprechend vorab in der Presse bekanntgegeben.

Ohne große Öffentlichkeit erfolgte nun in kleinem Rahmen zum Gedenken an die schlimmen Ereignisse vor 75 Jahren eine Blumenschalenniederlegung am Denkmal gegen Krieg und Gewalt vor der Stadtpfarrkirche St. Mauritius, initiiert durch die Gruppe Historisches & Kulturelles in Kooperation mit der Stadtverwaltung Lauda-Königshofen.

Wichtiges Engagement

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Der Bürgermeisterstellvertreter Herbert Bieber stellte bei dem Ortstermin mit Vertretern der GHK das überaus wichtige Engagement der Gruppe für das Wachhalten der Erinnerungskultur heraus, das besonders durch das Vereinsehrenmitglied und den Zeitzeugen Martin Stein glaubhaft und fundiert den jüngeren Generationen vermittelt werde. isch