FDP-Stadtverband - Videokonferenz beschäftigte sich mit Verkehrssituation

Deutliche Zustimmung für Bahnunterführung Nord

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fdp
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Lauda-Königshofen. „Der neu gegründete Stadtverband der FDP Lauda-Königshofen ist eigentlich die Fortführung des Ortsvereins von Christian Dürr – ein Unterbruch und jetzt sind wir wieder da.“ So war die Einleitung einer Videokonferenz des Stadtverbands.

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Bei Diskussionen über aktuelle Themen der Stadtentwicklung in Lauda-Königshofen erinnerte Marion Dürr an die seit 1962 anhaltende Diskussion für eine Verkehrsführung durch Lauda. Bei der Unterführung Nord sei ist die seit 1962 laufende Planung umzusetzen.

„Am 2. Oktober 2006 unterzeichneten über ein Dutzend Laudaer Unternehmen ihren Wunsch nach einer Bahnunterführung für den Lieferverkehr der ansässigen Firmen. Nach Verlegung der L 511 auf den Kugelgraben wäre die Schaffung einer kleinen Fußgängerzone im Bereich der Rathausstraße möglich“, hieß es.

FDP-Stadtverbandsvorsitzender Kurt Breitenstein ergänzte diesen Rückblick. Der damalige Bürgermeister Otmar Heirich habe Ende der 90er Jahre den Ausbau des Kugelgrabens in Hinblick auf eine Bahnunterführung gebaut und damit Lauda für das Jahr 2000 fit gemacht hat. Der folgende Bürgermeister Thomas Maertens sei mit einem Petitionsverfahren und veralteten Gutachten aufgehalten worden, SPD und FBL lehnten das Projekt aus Kostengründen ab.

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Die L 511 führte noch immer über die Rathausstraße, der Kugelgraben gehöre der Stadt. „Das Ziel des Gemeinderats sollte in diesem Jahr eine Umwidmung der beiden Straßen sein“, so die FDPler.

Kreisgeschäftsführer Ingo Brudereck richtete sein Augenmerk auf die ehrenamtlichen Organisationen, die durch die Einschränkungen der Corona-Verordnungen mit aller Wucht getroffen würden und kommunale Unterstützung bräuchten, damit es zu keinem Einbruch im gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde komme.

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Gemeinsam angehen

Luisa Jouaux vertrat die Vision, den Bahnübergang in Königshofen und die Bahnunterführung in Lauda Nord als zusammenhängende Projekte anzugehen und somit den jahrzehntelangen Knoten der Verkehrsführung in Lauda-Königshofen zu lösen. „Das muss diskutiert werden“, fand sie. Indes wolle sie sich der politischen Arbeit der Jungen Liberalen annehmen, zusammen mit Axel Bauer, Simon und Jonas Hack, die die Zusammenarbeit im Gemeinderat als Zeichen für eine gute Entwicklung der Stadt Lauda-Königshofen sähen.

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Die erste Gesprächsrunde des Stadtverbands verlief positiv. Die nächsten Themen werden den Bestand der Kindergärten und das Schulwesen für die Zukunft eruieren. fdp