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Leserbrief - Zu „Irritiert über Wunsch nach Verlängerung“ (FN 27. April)

Der Bund hat es allein in der Hand

Von 
Leserbrief-Schreiber: Thomas Tuschhoff
Lesedauer: 

Wir fragen uns, was Dietmar Hofmann, Volker Weber und Manfred Silberzahn dazu gebracht haben könnte, einen Leserbrief zu schreiben voller Unterstellungen und ungerechtfertigter Anwürfe gegenüber uns und unserer Kreisrätin Rosemarie Lux. Die können wir nicht unwidersprochen stehenlassen.

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Fakt ist, dass es bei dem vom Kreisvorstand organisierten Besuch des bahnpolitischen Sprechers der Grünen Bundestagsfraktion Matthias Gastel um den doppelten Bahnübergang in Königshofen ging. Aus diesem Grund sahen wir auch keine Veranlassung, Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen aus Boxberg zu dem Termin einzuladen.

Zudem hatte Matthias Gastel wegen der Corona-Epidemie ausdrücklich darum gebeten, den Kreis der Teilnehmenden so klein wie möglich zu halten.

Der dreijährige Probebetrieb einer Regionalbahn zwischen Osterburken und Würzburg wurde dabei nur am Rande angesprochen. Auf die Forderung, die Bahnhaltepunkte in Schweigern und Unterschüpf zu reaktiveren, hat die Bürgerinitiative Frankenbahn kein Monopol.

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Wir sehen auch nicht, dass wir ihr Urheberrecht verletzen würden, wenn wir sie ebenfalls erheben. Definitiv falsch ist die Behauptung der Leserbriefschreiber, Rosemarie Lux habe den Wunsch geäußert, den Probebetrieb der Regionalbahn zu verlängern. Richtig ist, dass dieser Vorschlag von Matthias Gastel kam und die Reporterin dies als Position der Grünen darstellte.

Einig sind wir uns mit der BI Frankenbahn in dem Ziel, die Bahnhaltepunkte zwischen Osterburken und Lauda dauerhaft in einem regelmäßigen Takt zu bedienen. Ein solches Angebot lässt sich aber nur dann aufrechterhalten, wenn es auch genutzt wird.

Es ist nicht zu rechtfertigen, den Betrieb völlig unabhängig von den Fahrgastzahlen mit Millionenbeträgen weiterzuführen, wie die BI Frankenbahn das fordert. Wir wollen keine leeren Züge fahren lassen, sondern das vorhandene Fahrgastpotential in die Züge bekommen indem stillgelegte Bahnhaltepunkte reaktiviert, die schienenparallelen Busverbindungen eingestellt und Jobtickets ausgegeben werden.

Wir raten den Leserbriefschreibern von der SPD, sich wegen der aktuell nicht mehr bestehenden Haltepunkte in Schweigern und Unterschüpf an ihre Vertreter und Vertreterinnen in der Bundesregierung zu wenden. Als Eigentümerin der Deutschen Bahn ist nämlich der Bund für die Bahnhöfe und Haltepunkte verantwortlich und hat es allein in der Hand, stillgelegte zu reaktiveren.

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Vorwürfe und Unterstellungen, wie es mangele uns Grünen an Wertschätzung für die Menschen im Umpfertal, weisen wir empört zurück.

So kann Zusammenarbeit nicht gelingen.

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