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Leserbrief - Zu „Freiflächenphotovoltaik – Beckstein kommt zum Zug“ (FN, 23.Februar) Biogasanlagen können sinnvoll sein

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In der Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung am 21. Februar 2022 war zu lesen, dass ich die Aussage getroffen habe, Strom aus Sonnenenergie sei sinnvoller als aus Biogasanlagen.

Diese Aussage habe ich nicht gemacht und sie ist sachlich auch nicht richtig.

Meinen Einwand, dass eine Nutzung für Photovoltaik auf Ackerbauflächen, die sonst mit Mais oder anderen Energiepflanzen intensiv genutzt werden, ökonomisch und ökologisch durchaus sinnvoll ist, habe ich vorgebracht, nachdem CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Hess postulierte, dass solche Anlagen auf Dächern besser aufgehoben sind, als auf freien Flächen.

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Wenn Biogasanlagen mit Gülle oder Reststoffen anderer Herkunft betrieben werden, sind sie ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Energieversorgung und zur Existenzsicherung der landwirtschaftlichen Betriebe.

Fakt ist, dass in Deutschland auf etwa zwei Millionen Hektar keine Nahrungsmittel, sondern Energiepflanzen angebaut werden, das entspricht etwa 20 Prozent der Ackerfläche.

Die Photovoltaik ist aber um ein Vielfaches effizienter als Biogasanlagen. Der Maisanbau für Biogas beansprucht in Deutschland eine Million Hektar Land. Dagegen brauchen Wind- und Photovoltaikanlagen für die gleiche Strommenge nur einen Bruchteil der ohnehin schon knappen Flächen.

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