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Leserbrief - Zum Bericht „Schweigern und Bobstadt geraten nun in den Fokus“ (FN, 18. Juni) Bashing gegen regenerative Energien nicht nachvollziehbar

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Uns geht dieses Bashing gegen Windkraft- und Solaranlagen gewaltig gegen den Strich! Es widert uns an!

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Das betrifft Regierungen, die durch Abstandsregelungen die Möglichkeit von lokaler regenerativer Energie in Flächennutzungsplänen per Gesetz quasi verhindern. Das betrifft auch Kreise und Städte, die durch die lokalen Flächennutzungspläne geplante Anlagen faktisch verhindern oder wenigsten auf ein Minimum einschränken. Und das betrifft Interessengruppen und Leserbriefschreiber, die alles, was mit Windkraft und Photovoltaik zu tun haben, verteufeln und nicht vor Ort haben möchten.

Das wichtigste Ziel muss natürlich sein, dauerhaft weg von fossiler Energie zu kommen. Physikalisch gesehen ist es sinnvoll, Energie da zu fördern, wo sie auch genutzt wird. Erdöl und Erdgas sollten möglichst nah gefördert werden, und Strom sollte da erzeugt werden, wo er auch verbraucht wird. Das minimiert Verluste und zeigt den Verbrauchern obendrein, dass es saubere Energie nicht zum Nulltarif gibt, sondern dass alle „Erzeugungen“ auch Nachteile in unterschiedlichesten Formen mit sich bringen.

Erdöl erzeugt in den Förderländern hohe Umweltschäden und der Transport und die Raffinierung verbrauchen wahnsinnig viel Energie – wen interessiert auch schon, wie es mit der Umwelt im Nahen Osten, in Nigeria oder Alaska aussieht, denn das ist ja weit weg. Auch die Stromerzeugung durch Atomkraft, Verbrennung von Kohle und Gas ist nicht umweltfreundlich und wird die Generationen unserer Kinder, Enkel, Urenkel und nachfolgenden Generationen noch massive Probleme bereiten.

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Was mit Atommüll passieren soll, weiß bis heute kein Mensch, aber auch die giftigen Reststoffe aus der Verbrennung von Kohle und Öl werden einfach unterirdisch deponiert – eine tolle Vorstellung für die Generationen nach uns, die sich mit diesen Problematiken auseinandersetzen müssen (Stichwort Grundwasser). Wer interessiert sich denn an der Stelle für Umwelt- und Artenschutz?

Denen, die in ihrer Bequemlichkeit und ihrem Egoismus festsitzen und das nicht einsehen und Energie in jeder Form immer von weit weg haben wollen, sollte man das Auto lahmlegen und Heizung und Strom abstellen, es sei denn, sie beteiligen sich an lokal erzeugter regenerativer Energiegewinnung.

Sollten sie aber den vergleichsweise sauberen Strom aus Sonne und Wind nicht haben wollen, so können sie auch ein konventionelles Kraftwerk in den Heimatort und den Atommüll im Keller gelagert bekommen.

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Veröffentlicht
Von
Leserbrief-Schreiber: Manfred Silberzahn
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