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Leserbrief - Zu „Chance beim Schopfe packen“ (FN, 6. März)

„Bahnunterführung Nord bleibt wichtig für die Stadt“

Von 
Marco Hess
Lesedauer: 
© Fotolia/mapoli-photo

Wieder mal zeigt sich, was mit eigener journalistischer Wertung durch die Redaktion aus einer Initiative und Bemühung für die Beseitigung des doppelgleisigen Bahnübergangs in Königshofen – wo ich absolut unterstütze, wenn diese Beseitigung kommt – gemacht wird.

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FN-Redakteur Klaus T. Mende schreibt sogleich in seinem Kommentar „Gelingt ein Durchbruch, wäre dies ein Meilenstein auf dem Weg zu einem funktionierenden gesamtstädtischen Verkehrskonzept, bei dessen Umsetzung die Pläne für eine Neugestaltung der Bahnunterführung Nord in Lauda dann endgültig zu den Akten gelegt werden könnten“. Wie kommt Herr Mende auf diesen Trugschluss?

Hier verkennt der Autor eindeutig, dass die Bahnunterführung Nord gerade Teil eines gesamtstädtischen Konzepts und eine wichtige Infrastrukturmaßnahme am Stadteingang von Lauda ist.

Wollen wir weiterhin mit alten Pferdekutschen-Durchlässen im modernen Zeitalter städtebaulich mithalten? Ich für meinen Teil jedenfalls nicht. Als junger Mitbürger dieser Stadt sehe ich in die Zukunft. Nur wer investiert und verändert, kann gestalten.

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Auch Bürgermeister Dr. Braun hat mit der CDU-Fraktion im Gemeinderat die Thematik richtig erkannt und sich dem Ansinnen angeschlossen. Man muss mit Hochdruck in Stuttgart dafür werben, dass man hier mit großer Unterstützung durch das Land vorankommt. Dann ist auch der zweite Einwurf des Autors („Beim Blick auf den Stadtsäckel in Kombination mit den hohen Kosten für diese Maßnahme wäre dies ohnehin die beste Lösung“) völlig entkräftet.

Wirtschaft und Mittelstand sind der Joker im Standortpoker. Wollen wir auch hier Entwicklungsperspektiven schaffen, bedarf es dringend baulicher Veränderungen. Oder soll auch künftig der komplette Industrieverkehr über Königshofen und die Becksteiner Straße nach Lauda einrollen?

Es gibt definitiv kürzere und bessere Wege. Dafür zu kämpfen lohnt sich definitiv genauso wie für die Beseitigung des doppeltgleisigen Bahnübergangs in Königshofen.

Und letztlich sind es auch mittelständische Unternehmer, die mit ihrer Gewerbesteuer die Zukunftsfähigkeit der Stadt gewährleisten. Auch diese Stimmen aus der Wirtschaft sollte man nicht immer unter den Tisch kehren. Oder haben Ihnen die Unternehmer etwas anderes erzählt, Herr Mende?

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Ich habe am runden Tisch mit Staatssekretär Bilger und MdBs Gerig und Warken selbst mit teilgenommen. Alle drei unterstrichen ebenso auch die Wichtigkeit dieser Unterführung in Lauda, was weiter Ansporn ist. Nun muss auch das grüne Verkehrsministerium und grün-geführte Regierungspräsidium mitziehen.

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