Visite - MdL Dr. Wolfgang Reinhart bei Bürgermeister Dr. Lukas Braun Attraktivität auf allen Gebieten weiter ausbauen

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pm
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Lauda-Königshofen. MdL Dr. Wolfgang Reinhart erkundigt sich bei Bürgermeister Dr. Lukas Braun, über aktuelle Themen der Stadt. Über die angestoßenen Projekte im Stadtgebiet gab Braun dem Abgeordneten anschließend viele informative Hintergründe mit auf den Weg geben.

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Insgesamt stünde auch die weitere Erschließung von attraktivem Bauland in den Stadtteilen im Fokus, so Braun. Reinhart betonte, ,,gerade der bezahlbare Wohnraum durch die stetige Erschließung von Bauflächen biete ein riesiges Plus für junge Familien“. Der Kreis sei einer der dünn besiedelsten Landstriche, biete aber gerade unter diesem Aspekt viele potenzielle Flächen für Baugebiete, die es in den Ballungsräumen kaum gebe. Braun hakte ein, dass Lauda-Königshofen mit zwölf Stadtteilen nunmehr wieder auf etwa 14 600 Einwohner angewachsen sei, was ein positives Signal sei.

Braun und Reinhart lenkten den Blick auf die enormen Städtebaufördermittel, welche die Weinstadt durch Unterstützung des Landes erhalten habe. Reinhart fügte an, dass Lauda-Königshofen im Rahmen der Städtebauförderung in den vergangenen Jahren wahrer ,,Spitzenreiter“ gewesen sei und mit diesen Mitteln viel bewirkt worden sei. Konkret bedeute dies, dass jeder Euro aus diesem Programm des Landes in etwa eine achtfache Investition vor Ort ermögliche. Positiv sieht Reinhart ebenso das Projekt „Brainstation“, dass nach einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates der Investor Dr. Gunther Wobser am ehemaligen Bahnhof in Lauda realisieren möchte. Man hoffe hier auf Unterstützung auch durch das Land, so Reinhart.

Der Abgeordnete und der Bürgermeister sprachen auch über die Bildungsstandorte im Stadtgebiet. Braun hob hervor, dass die Realschule in den kommenden Jahren umgebaut und erweitert werde. Allein für die Planungsleistungen in diesem Jahr seien 800 000 Euro eingestellt. Im Gebäudeunterhalt schlage zudem als herausragende Maßnahme der erste Teil der Dachsanierung des Gymnasiums mit 700 000 Euro zu Buche. Dort seien „dringend Löcher zu stopfen“.

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Reinhart verwies auf den Besuch des Ministers für Tourismus, Guido Wolf, im vergangenen Sommer. Er führte aus, dass er im Rahmen einer Fahrradtour mit dem Minister auf dem ,,Fünf-Sterne-Radweg“ durchs Taubertal radelte und dabei auch einen Stopp am Keltendorf am Standort Lauda machte. Reinhart fügte an, das Land dürfe nicht nur in Sachen ,,Kelten-Historie“ etwa auf Sigmaringen schauen, sondern solle künftig auch den Main-Tauber-Kreis respektive das Stadtgebiet Lauda-Königshofen „auf dem Schirm haben“. So seien auch in Unterbalbach ,,Keltengräber“ und andere Überreste zu sehen.

Bürgermeister Braun unterstrich, dass er sich eine Keltenkonzeption im Stadtgebiet gut vorstellen könne. Beide waren sich einig, dass der Bereich Naherholung und Tourismus im Taubertal mit seinem Radwegnetz sehr attraktiv sei, aber noch weiter Ausbaupotenzial habe. pm