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Heimat- und Kulturverein - Vorstandsteam bei der Hauptversammlung einstimmig im Amt bestätigt

„Altes erhalten – Neues gestalten“

Von 
Herbert Bickel
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Lauda. „Altes erhalten – Neues gestalten“: Unter diesem Motto bündelt der Heimat- und Kulturverein (HKV) Lauda so auf den Punkt gebracht längst seine diversen Aktivitäten – und dies eigentlich bereits seit der Gründung 1913. Nach der bekannt zuletzt erzwungenen Phase auf Sparflamme geht man jetzt allerdings wieder in die Vollen: An der Spitze vorneweg dabei mit gewohntem Elan der für die nächsten drei Jahre komplett in seinem Amt bestätigte Vorstand. Diesem sprachen nun die Mitglieder einstimmig das Vertrauen aus bei einer Hauptversammlung in deren Verlauf auch das vorgestellte innovative Konzept zum Laudaer Bahnhof breiten Raum einnahm.

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Er werte den guten Besuch als ein Zeichen des großen Interesses an allen Themen rund um Heimat und Kultur, äußerte sich Vorsitzender Werner Hellinger.

Derzeit zähle man 243 Mitglieder, bilanzierte der Vorsitzende, ehe erden Bericht des Schriftführers Rolf Lehmann vortrug. Erheblich durch Corona beeinflusst ergebe sich auch hier ein reduzierter Umfang, wusste Werner Hellinger, der die bewältigten Termine hervorhob. So sei es gelungen, den Tag des offenen Denkmals mitzugestalten; darüber hinaus habe man die neueste Ausgabe der „Brücke“ mit dem Leitthema „Post in Lauda“ herausgebracht, nicht zu vergessen der 2022er Bild-Kalender. Nach zwei Jahren Pandemie kehre nunmehr hoffentlich wieder Normalität ein, zumal man ein umfangreiches Programm bereithalte Schatzmeister Hubert Segeritz stellte fest, dass der Verein über eine gewisse Reserve auf dem Konto verfüge. Kassenprüfer Bernd Pätzold hatte, auch namens seines Kollegen Michael Funke, keine Beanstandungen, weshalb er die Entlastung vorschlug, ein Ansinnen, das auf einmütige Zustimmung stieß.

Bei den Neuwahlen wurden im Amt bestätigt Vorsitzender Werner Hellinger, sein Stellvertreter und „Mann für alles“, Karl von Baumbach, Schriftführer Rolf Lehmann, Schatzmeister Hubert Segeritz, Pressereferentin Irmgard Jung sowie die Beisitzer Wilfried Bickel, Christine Jouaux, Roland Klingert, Helmut Schattmann und Roland Veith; abgerundet durch die Kassenprüfer Bernd Pätzold und Michael Funke.

Hellinger nannte bei seiner Vorschau zuerst die zwei Fahrten auf die Burg Brattenstein nach Röttingen zu den dortigen Festspielen am 30. Juni und anschließend zum Freilichttheater im Niederstettener „Tempele“, gefolgt von der erneuten Beteiligung am Kinderferienprogramm der Stadt mit einem Suchspiel, dem Beitrag zum Tag des Denkmals am 11. September mit gleich drei Objekten über den traditionellen Fränkischen Abend im Oktober bis hin zum Volkstrauertag im November, der gemeinsamen Gedenkveranstaltung im Alten Friedhof. Wieder aufgelegt werde auch die Vereinszeitschrift „Die Brücke“mit dem Schwerpunktthema „Schule“.

Anwohner Klaus Rüttling kritisierte die von ihm so bezeichnete „Verschandelung der Altstadt“ (Großgebäude und Boissy-Platz) und löste eine intensive Debatte mit unterschiedlichen Ansichten bei den Teilnehmer aus.

Anschließend erfolgte die Vorstellung des Konzeptes zum Laudaer Bahnhof, ein Anliegen des geschäftsführenden Gesellschafters der Firma Lauda Dr. R. Wobser, Dr. Gunther Wobser. Im Anschluss an einen kurzen Abstecher zum „Rebgut“ bezifferte Gunther Wobser die momentan geschätzten Kosten zum Bahnhof auf eine Spanne zwischen 9,3 und 10,6 Millionen Euro, was ohne eine entsprechende Förderung von mehreren Seiten nicht zu finanzieren sei.

Mit den Plänen zum 2000 Quadratmeter umfassenden innen maroden Gebäude befasste sich danach ausführlich die Geschäftsführerin der Brainstation, Lisa Straub, die in erster Linie die Jugend und deren Zukunft in den Mittelpunkt rückte. Man beabsichtige, hier so bald als möglich ein „Innovationszentrum der Region“ zu errichten, so die ausgebildete Informatikerin, wobei man die Frage zum Zeitplan mit „zwei bis zweieinhalb Jahren“ beantwortete.

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