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Turnverein - Urkunden für erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichenwettbewerb übergeben

177 „Fitnessorden“ gehen an die „Turnerfamilie“

Von 
tvk
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© TV Könighofen

Königshofen. Von der Corona-Pandemie unterkriegen lassen? Das war für den TV Königshofen nie eine Option. Schon gar nicht für das Team des Sportabzeichens: Mit strengem Konzept fand auch 2021 der wöchentliche Sportabzeichen-Treff statt. Zusätzlich wurde in originären Trainingsstunden geübt und die eigene Fitness unter Beweis gestellt. Nun endlich sind alle 177 Sportabzeichen auch übergeben. „Aufgrund der angespannten Situation im Winter haben wir auf die übliche feierliche Übergabe im großen Rahmen verzichtet“, berichtet Katja Ott vom Sportabzeichen-Team.

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Die 131 Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren erhielten die Urkunden stattdessen in den Übungsstunden. Den 46 Erwachsenen wurden die Urkunden zum Teil sogar vorbeigebracht. Denn gerade an ihnen zeigt sich, was das Sportabzeichen so besonders macht: Wer es erwerben will, muss kein Mitglied des Vereins sein. Auch, wer sonst keine Sportangebote des Vereins nutzt, kann mittrainieren und prüfen: Wie fit bin ich eigentlich? „Das ist insbesondere für Familien ein toller Anreiz“, findet Prüferin Elfriede Seus, die das Abzeichen selbst zum 24. Mal abgelegt hat. Ihr Mann Dieter und die drei erwachsenen Kinder Timo, Marco und Julia sind ebenfalls „Wiederholungstäter“. Das Familienabzeichen war ihnen – wie acht weiteren Familien – damit auch 2021 wieder sicher.

So kommt es, dass Kinder ihre Eltern davon überzeugen, sich selbst am Sportabzeichen zu beteiligen. In anderen Familien sind es zum Beispiel die Großeltern, die den Nachwuchs zum „Fitnessorden“ gebracht haben. „Das Schöne ist, dass quasi für jeden was Passendes dabei ist, dass man Schwächen bei einer Disziplin mit Stärken in einer anderen oft ausgleiche kann“, so Seus.

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Wer nicht gerne lange Strecken läuft, dem liegen vielleicht Radfahren oder Schwimmen (Ausdauer). Wer die Kugel nicht weit wegstoßen kann, der ist vielleicht im Standweitsprung ein Ass - oder kann im Gerätturnen mit einer „Kraftdisziplin“ punkten. Seilspringen (Koordination) ist manchem ein Graus, aber vielleicht ist Weitsprung das Richtige? Und auch die Schnelligkeit kann erturnt, errannt, erschwommen oder per Rad unter Beweis gestellt werden.

„177 Abzeichen – das ist angesichts des Pandemie-Jahres ein großer Erfolg“, freut sich Katja Ott. Trotzdem: Für 2022 dürfen es gerne noch ein paar mehr werden. „Wiedereinsteiger, Neulinge, alte Hasen - alles sind willkommen und keiner muss Angst haben, nicht gleich beim ersten Mal alle Disziplinen zu meistern. Wir wollen ja gemeinsam üben und Verbesserungen erzielen.“

Damit künftig noch mehr Personen teilnehmen können, bildeten sich Seus und Ott sogar im Bereich „Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung und körperlichen Einschränkungen“ weiter. „Es hört sich erst mal seltsam an, aber unter die Vorgaben des ‚Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung’ fallen auch Personen, die jahrelang das Deutsche Sportabzeichen erworben haben und jetzt aufgrund einer Hüft- oder Knie-OP nicht mehr alles machen dürfen“, erklärt Ott. Diese Zielgruppe mit dem neu geschaffenen Angebot anzusprechen, findet auch Elfriede Seus wichtig: „Mit dem angepassten Leistungskatalog können wir ihre Motivation aufrechterhalten und sie weiterhin dafür motivieren, aktiv zu bleiben.“ Auch Menschen mit Behinderung wird so eine Teilhabe am Sportabzeichen-Angebot des TVK ermöglicht. tvk

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