„Burgkurzweyl zu Cullesheym“ - Das mehrtägige Spektakel im Mai wirft bereits seine Schatten voraus / Zweite große Vorbereitungsversammlung Viel Bewährtes, aber auch einiges Neues im Angebot

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Szene bei der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ von 2016. © Hans-Peter Wagner

Külsheim. Bis zum historischen Spektakel „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ am 1., 4., 5., 11. und 12. Mai sind es noch gut sechs Wochen. Die Vorbereitungen laufen in allen Bereichen auf Hochtouren, 55 Mitglieder der ausführenden Vereinsgemeinschaft kamen am Freitag zur zweiten großen Versammlung zusammen.

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„Höret, höret“ – so begrüßte Jürgen Goldschmitt aus dem Organisations-Gremium jene, die schon länger dabei sind, und einige „Neue“ sowie Hauptamtsleiterin Simone Hickl-Seitz als Vertreterin der Stadtverwaltung. Der Abend verlief durchweg in lockerer Runde, man sah und hörte den Beteiligten an, dass die Vorfreude auf das große Spektakulum im Schatten der Burg sich stetig verstärkt.

Goldschmitt verwies darauf, dass vieles in der bewährt guten Weise ablaufe, bei einigen Aspekten jedoch diesmal etwas anders gemacht werden solle. Am ersten Samstag gebe es eine „Nacht der Lichter“, wobei die Stände und Plätze schön beleuchtet würden. Die bisher für den jeweiligen Dreiakter genutzte große Aktionsbühne werde nicht mehr aufgebaut. Der neue Platz für das Theaterspiel sei auf dem Hauptplatz der „Burgkurzweyl“ am Schwesternhaus. Die Gäste könnten von der Kirchentreppe aus gut zuschauen und zuhören.

Eine neue Idee, so Goldschmitt, widme sich Külsheims Benennung als „Stadt der Brunnen“. Es werde in Verbindung mit dem bereits vorhandenen Wasserrad eine Wasserfläche geschaffen. Dort könnten die Kinder oder die Waschweiber mit einbezogen werden. Eine weitere mögliche Attraktivität, die sich jedoch in der Umsetzung als schwierig erweise, sei ein Lastenaufzug am Schlossturm, darstellbar als Laufrad. Hier sei man noch in der Findungsphase, „der feste Wille besteht“.

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Der Mann aus dem Organisations-Gremium informierte, der Fackelzug werde ebenso wie der „Tag des Mittelalters“, jeweils aus verschiedenen Gründen, nicht mehr stattfinden. In diesem Jahr werde ein anderer Falkner mit dabei sein, jedoch lediglich am zweiten Wochenende.

Der Aufbau hin zur „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ bedeute auch vor Ort viel Arbeit, so Goldschmitt. Punktuell könne rund um die Burg bereits ab sofort begonnen werden. Das Areal werde erst nach der Bürgermeisterwahl am 7. April für Fahrzeuge gesperrt. Man hörte, was beim Bestellen von benötigten Utensilien zu beachten ist. Auch soll so schnell wie möglich fixiert werden, welche Materialien für die einzelnen Stände gebraucht werden. Benötigtes Brennholz werde am „Platz des Falkners“ gelagert.

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Kinder bis 14 Jahre hätten bei der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ freien Eintritt, sagte Goldschmitt, alle erwachsenen Gäste zahlten, egal ob gewandet oder nicht. Helfer bekämen eine individuelle Kennzeichnung, die am 12. April vorgestellt werde, „etwas ganz Absunderliches“. Am ersten Wochenende des historischen Marktes seien auch Freunde aus Külsheims ungarischer Partnerstadt Pécsvárad mit einem Stand vor Ort. Insgesamt werde es acht Getränkeausgabestellen geben, Schankkrüge und Becher seien in ausreichender Anzahl bereits vorhanden.

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Thomas Hilpert erläuterte zum Schauspiel, es sei ein Einakter, der jeden Tag zwei Mal aufgeführt werde. Schauspieler würden noch gesucht. Hilpert meinte schmunzelnd, es gebe eine Art Gerichtsverhandlung, „ohne dramatischen Ausgang“. Goldschmitt erklärte, natürlich werde eine Listung erstellt, was ergänzend zum umfangreichen Markttreiben wann Spezielles geboten werde. Er appellierte an diejenigen in der Gesamtstadt, welche sich bei der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ noch nicht beteiligten, einzusteigen und mitzuhelfen. Voraus-schauend versprach Goldschmitt „ein tolles Spektakel an den fünf Markttagen“ an einem Mittwoch und an zwei Wochenenden. Es hätten sich auch bereits Gruppen und Firmen quasi angemeldet.

Nach dem offiziellen Teil des Abends gab es zu einzelnen Aspekten eine rege Diskussion. Ein vorläufiger Plan mit Platzierung der verschiedenen Aktivitäten hing aus und wurde vielfach und intensiv begutachtet. Um die sprachliche Vorbereitung der vermutlich etwa 600 bei dem Spektakel Mitwirkenden der Vereinsgemeinschaft zu unterstützen, werden entsprechende Unterlagen zugeschickt. Der Abend bot auch Gelegenheit, die Liste „wer macht was“ zu vervollständigen.