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Ausblick - Zahlreiche Projekte sind 2022 in der Brunnenstadt und in den Ortsteilen vorgesehen

Verantwortliche planen „Rekord-Investitionen“

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Die Arbeiten zur Sanierung und zum Ausbau des evangelischen Kindergartens in der Külsheimer Hans-Weisbach-Straße gehen gut voran. © Hans-Peter Wagner

Külsheim. Die Spitzen der Stadtverwaltung Külsheim gaben beim Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten (siehe außerdem oben stehenden Bericht) auch einen Einblick in die Planungen für 2022. Dabei wurde von Rekord-Investitionen gesprochen.

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So soll das urbane Gebiets „Wohnen und Gewerbe im Gewerbepark II“ weiter vermarktet werden. Mit Hochdruck fortsetzen will man die Sanierung des evangelischen Kindergartens in Külsheim und den Umbau des Pfarrhauses daneben. Der Bau des Feuerwehrgerätehauses Hundheim/Steinbach soll im September abgeschlossen sein.

Bei der Generalsanierung der Stahlberghalle in Uissigheim stehen die Förderanträge und der Bauantrag an. Kalkuliert wird momentan mit Kosten von 2,5 Millionen Euro. Die Verantwortlichen rechnen außerdem mit der Fertigstellung der Begegnungsstätte des Sportheims beim FC Hundheim/Steinbach. Im Gemeindezentrum Hundheim gibt es noch eine alte Ölheizung, so Bürgermeister Thomas Schreglmann. Dort müsse etwas geschehen.

Die Stadt Külsheim will ein Ratsinformationssystem einführen. Vorgesehen sind auch die notwendigen Anschaffungen, um das neue Konzept der Pater-Alois-Grimm-Schule umsetzen. Dieses sieht „ein iPad für jeden Schüler ab Klasse 7“ vor.

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Gemeinsam mit dem Landkreis wird der Glasfaserausbau weiter vorangetrieben, „toni“ komme auch, betonten die Rathaus-Verantwortlichen.

Die Stadt will die Sanierungen im Külsheimer Stadtkern, in Hundheim und in der ehemaligen Kaserne fortführen. Die Programme für Hundheim und die Kaserne laufen aus. Ziel ist deren Verlängerung. Die Sanierung der Rommelstraße wird ab dem Frühjahr fortgesetzt.

Am Areal am Steinbacher Weg sollen im Rahmen des Bebauungsplans „Seeflürle II“ etwa 40 Bauplätze entstehen. Zeitnah Gedanken machen will man sich bei der Planung von Baugebieten zur Weiterentwicklung der Kernstadt und der Ortsteile. „Wir brauchen die Wohnräume“, betonte die Verwaltungsspitze unisono. Im Bereich „Ziegelhütte“ soll am Pflegeheim „Haus St. Anna“ seniorengerechtes Wohnen möglich gemacht werden. Die Sanierung der Straße „Am E-Werk“ wird angegangen.

Auf der Agenda stehen in diesem Jahr außerdem die Schaffung eines Urnenbaumfelds in Steinbach, die Übergabe eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs 20 und eines Mannschaftstransportwagens Feuerwehr Külsheim und die Unterzeichnung der Patenschaft für die erste Kompanie des Panzerbataillons 363 in Hardheim. Durch die Sanierung eines weiteren ehemaligen Unterkunftsgebäudes im urbanen Gebiet sollen 21 Wohnungen entstehen.

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In den nächsten Monaten sind in der Stadt schon allerhand Veranstaltungen geplant. Dazu zählen unter anderem der Bürgertreff am 23. März, ein regionaler „Freizeit- und Gartenmarkt“ im Stadtgebiet am 2. und 3. April, der erste Brückenschoppen am Schloss am 17. und 18. Juni, der Große Markt vom 8. bis 11. September, die Seniorenweihnachtsfeier am 29. November und der Jahresabschlussempfang am 1. Dezember. Der Weihnachtsmarkt soll am zweiten und am dritten Adventswochenende stattfinden, die Dorfweihnacht in Eiersheim am 17. und am 18. Dezember. Besuche in den Partnerstädten Moret-sur-Loing und Pécsvárad sind ebenso vorgesehen.

Die Einwohnerzahl der Gesamtstadt habe sich entgegen einstiger düsterer Prognosen stabilisiert und lag Mitte 2021 bei 5248, erläuterte Bürgermeister Thomas Schreglmann. Der Schuldenstand betrage aktuell knapp unter vier Millionen Euro. Bei diesem Wert sei man letztmals Ende der 1980er Jahre gewesen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liege bei 758 Euro je Einwohner und damit über dem Landesdurchschnitt.

Der Bürgermeister sah mit den vielen geplanten Projekten viel Arbeit verbunden. Kommunale Pflichtaufgaben stünden als Eckpfosten fest. Insgesamt gelte, „wir sehen positiv nach vorne“.

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