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Leserbrief - Zu „Kassen wollen nur . . .“, (FN, 20. Oktober)

Übernahme von Verantwortung

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Die Verfasserin des Leserbriefs argumentiert in mehrerlei Hinsicht am eigentlichen Thema vorbei: Entscheidungen, die Diagnostik und Therapie betreffen, sind ärztliche Entscheidungen und nicht die der Medizinischen Fachangestellten (MFA).

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Deren medizinische Zusatzausbildung dient dazu, gefährliche Krankheitsverläufe schon zu erkennen, bevor der Patient überhaupt vom Arzt gesehen wird. Überdies sind Versorgungsassistenten Hausarztpraxis (VERAH) oft MFA mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Die Bezahlung von MFA und Krankenpflegern und deren eingeschränkter Tätigkeitsbereich sind in der Tat ein gravierendes gesundheitspolitisches Problem. Ziel muss aber nicht nur eine adäquate Bezahlung, sondern vielmehr eine gute Aus- und Weiterbildung sowie eine damit einhergehende Übernahme von Verantwortung und Aufgaben sein.

Nur so kann auch vor dem Hintergrund des Ärztemangels die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig sichergestellt werden.

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MFA und Pflegekräfte gleichermaßen sollen dem Arzt den Rücken freihalten für die Aufgaben, die sein Wissen und seine Fertigkeiten erfordern. Alles andere ist Ressourcenverschwendung.

Daniela Taschner, Külsheim

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