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Rückblick - Verwaltungsspitze der Stadt blickt im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten auf zahlreiche umgesetzte oder begonnene Projekte

Trotz Corona in Külsheim allerhand erreicht

Von 
Hans-Peter Wagner
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Bauplätze stehen in der Gesamtstadt Külsheim hoch im Kurs. Nach der Erschließung des Neubaugebiets „Steinwiesen IV“ in Steinbach können dort nun fünf Häuser errichtet werden. © Hans-Peter Wagner

2021 ist Vergangenheit. Bürgermeister Thomas Schreglmann und die Amtsleiter der Stadtverwaltung blickten im Gespräch mit den FN auf diese zwölf Monate, in denen trotz coronabedingter Einschränkungen einiges erreicht wurde.

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Külsheim. Bürgermeister Thomas Schreglmann sowie Hauptamtsleiterin Simone Hickl-Seitz, Kämmerin Elke Geiger-Schmitt und Bauamtsleiter Heiko Wolpert gingen bei dem Gespräch auf eine Vielzahl von Themen ein. Sie bedauerten, dass wegen Corona einige Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Als Beispiele nannten sie die Frühjahrsmesse/Regio-Markt, den Großen Markt und Weihnachtsmarkt sowie die Partnerschaftstreffen mit Pécsvárad und Moret-sur-Loing.

Schreglmann verwies auf eine sehr große Zahl an Beurkundungen von Kaufverträgen für Flächen im Gewerbepark II. Er nannte dabei Abschlüsse etwa mit der Städtischen Holding Wertheim, der Firma Uebe, mit Stefan Feucht (IFRT), Axel Hildenbrand („Aktiv-Welt“), dem Betreiber des künftigen Hausarztzentrums und „Kirsch Wohnbau“ (21 Wohneinheiten). Nachfrage sei immer noch da, man habe nur noch wenige Flächen.

Lob für Testzentrum-Betrieb

Für den Betrieb des Hallenbads sei es ein schwieriges Jahr gewesen mit einer langen Schließzeit im Frühjahr und dem folgenden Betrieb unter Coronabedingungen. Lob gab es für den Betrieb des kommunalen Testzentrums Külsheim mit viel ehrenamtlichem Engagement des DRK-Ortsvereins, der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren sowie von vier Medizinstudentinnen. Erfreut habe auch „Külsheim blüht“, für das die Kommune Blumenwiesen am Stadteingang eingesät habe.

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Beschäftigt hat die Stadt sich mit der Einführung des Dokumentenmanagementsystems, der Anschaffung iPads für die Gemeinderäte für einen digitalen Sitzungsdienst und mit einer Stelle in der Verwaltung für EDV. Zur Erstellung einer Klimaschutzkommunikation wurde 2021 überprüft, wo man steht. Dabei habe man festgestellt, die zehn Jahre seien gut gelaufen, hätten sich auch finanziell gerechnet, sagte Schreglmann, Wolpert ergänzte, der energetische Gedanke sei stets mit im Blickfeld gewesen.

Fortgesetzt wurde im vergangenen Jahr die Überstellung von Archivmaterial der Stadtverwaltung nach Bronnbach und die Neuordnung des Archivs in Külsheim. Erfreut zeigten sich Schreglmann und sein Team darüber, dass es nun in allen Gemeindezentren nun kostenloses Wlan und seit Juni eine neue Mitarbeiterin im Hauptamt gibt.

Bauprojekte

In der gesamten Stadt standen in den vergangenen Monaten verschiedene Bauprojekte auf dem Plan. Die Gesprächsteilnehmer nannten für Külsheim-Stadt als Beispiele den Umbau des Kinder- und Vereinshauses in der Bürgermeister-Kuhn-Straße 9 im Gewerbepark II für den evangelischen Kindergarten sowie die Auftragsvergabe zur Sanierung der Rommelstraße in Külsheim (zweiter Bauabschnitt). Fertiggestellt wurde die Erschließung des dritten Bauabschnitts des Baugebiets „Seeflürle I“ mit zwölf Bauplätzen. Zudem erfolgte der Aufstellungsbeschluss zur Erweiterung des Baugebiets „Seeflürle II“. Dafür wurde der Grunderwerb abgeschlossen.

Fortgeschritten sind Sanierung und Ausbau des evangelischen Kindergartens in der Hans-Weisbach-Straße. Die Fertigstellung ist im Februar 2023 geplant. Im katholischen Kindergarten in Külsheim wurde eine zusätzliche Gruppe eingerichtet. Eine Warteliste bestehe trotzdem, erklärten Verwaltungsvertreter. Sie hoben außerdem hervor, dass der Bebauungsplan „Gewerbepark Ost“ nun rechtskräftig sei. „Das hat viele Kapazitäten gefressen“, war zu hören.

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Für die Abteilung Külsheim der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Mannschaftstransportwagen bestellt, die Lieferung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs ist im späten Frühjahr vorgesehen. Die Kosten für die Anschaffungen belaufen sich auf insgesamt 570 000 Euro. Nachdem die Schlossmauer nach einem Einbruch saniert worden ist, muss in diesem Jahr noch ein weiteres Teil ertüchtigt werden. Beim Blick auf den erfolgten Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Ziegelhütte“ stellten die Gesprächsteilnehmer fest, dass es eine große Nachfrage für seniorengerechtes Wohnen gebe.

Projekte in den Ortschaften

Allerhand hat sich auch in den Ortschaften getan. In Eiersheim sind die Arbeiten am Dorfmittelpunkt vollendet worden. Wie der Schultes feststellte, habe es ein Helferfest gegeben, jedoch noch keine offizielle Einweihung. Das Eiersheimer Gemeindezentrum hat neue Heizkörper erhalten. Auf dem Friedhof wurde ebenso wie in Steinfurt ein neues Urnenbaumfeld angelegt.

In Hundheim erhielt der FC Hundheim/Steinbach einen Zuschuss für eine Begegnungsstätte, die auch durch das „Leader“-Programm gefördert wird. Die Fertigstellung des Dorfplatzes in der Ortschaft wurde nahezu abgeschlossen. Nach der Erschließung des dritten Bauabschnitts des Baugebiets „Vorderes Lehen“ können dort sechs Bauplätze entstehen.

In Steinbach ist das Neubaugebiet „Steinwiesen IV“ mit fünf Bauplätzen fertig erschlossen. Innerhalb des Bebauungsplans „Solarpark Gickelfeld“ haben beide Bauherren Baugenehmigungen beim Landratsamt erwirkt. Als „schwere Geburt“ bezeichneten die Stadt-Verantwortlichen rückblickend die Auftragsvergabe für neue das Feuerwehrhaus Hundheim-Steinbach in Modulbauweise.

Stolz sind die Uissigheimer auf ihren neuen Aussichtsturm und die Wetterschutzhütte auf dem Stahlberg. Die Einweihung ist am 8. Mai geplant. Bis solch ein nach der Sanierung der Stahlberghalle gefeiert werden dann, wird es noch einige Zeit dauern. An dem Thema sei intensiv gearbeitet und gemeinsam eine pragmatische Lösung gefunden worden, betonten Schreglmann und die Amtsleiter.

Abgeschlossen ist inzwischen auf einem Grundstück in der Uissigheimer Froschgasse im Zuge des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) ein Abbruch, das Grundstück zum Umbau weiterverkauft worden. Nach der Erschließung des Baugebiets „Hinterm Dorf“, dritter Bauabschnitt, gibt es hier neun Bauplätze.

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