AdUnit Billboard

Pflanzenbörse in Steinbach

Von 
Bild: Theodora Ulrich
Lesedauer: 
© Theodora Ulrich

Steinbach. Bereits zum fünften Mal fand in Steinbach eine Tauschbörse für selbst vorgezogene Gemüse- und Gartenpflanzen statt. Es wurden unter anderem Tomaten in vielen Formen und Farben, Paprika in verschiedenen Schärfegraten, Zucchini und Kürbisse getauscht. Aber auch Erdbeerpflanzen, Sellerie oder Andenbeeren wechselten den Besitzer. Wichtig war den Veranstaltern, dass auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommt. So erfuhren die Hobbygärtner vor Ort viel Interessantes und trotz regnerischem Wetters wurden im Pavillon am Dorfplatz angeregte Gespräche geführt. Bild: Theodora Ulrich

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Thema : Serie „Aufgeblüht” - Tipps rund um den Garten

  • Gartenserie „Aufgeblüht” Eine durchdachte Gartenplanung ist heute wichtiger denn je

    Eine durchdachte Gartenplanung ist heute wichtiger denn je: Da Baugrund seit Jahrzehnten teurer wird und jeder Quadratmeter Fläche viel Geld kostet, werden Gärten immer kleiner. Gleichzeitig muss der eigene Freiraum ums Haus heute viel mehr Bedürfnisse erfüllen, zum Beispiel als Spielfläche für die Kinder, schattiger Sitz- oder Liegeplatz, mit blühenden Beeten, einem Naschgarten, einem Pool, einer Draußenküche oder wenigstens einem Grillplatz – und natürlich mit Privatsphäre. Denn sie macht den Garten zu einem sicheren und geschützten Raum, der einen zur Ruhe kommen lässt und Geborgenheit gibt. Doch je kleiner der Garten, umso größer ist die Herausforderung, auf attraktive Weise Privatsphäre zu schaffen. Hecken zum Verstecken Wer keine toten Mauern oder hölzerne Wände aus dem Baumarkt im Garten haben möchte, kann aus einer großen Auswahl verschiedener Heckenarten wählen. Die praktischen Formalisten entscheiden sich vielleicht für eine schlanke, aber hohe Efeuhecke, die an einem Drahtgerüst rankt. Damit begrenzen sie ihr Eigentum oder vielleicht nur den Sitzplatz. {element} Andere entscheiden sich für eine sommergrüne Hecke aus Hainbuchen und sind fasziniert von ihrer Herbstfärbung. Wieder andere mögen es biologisch vielfältig und pflanzen verschiedene Heckenpflanzen mit Blüten und Früchten, die im Laufe des Jahres sehr lebendige Gartenbilder schaffen. Solche Hecken brauchen allerdings Raum, wenn sie sich gut entwickeln sollen, sowie Schnittpflege. Dafür geben sie aber viel zurück und bieten außerdem Lebensraum für Vögel, Insekten, Schmetterlinge, Igel und Co. Hecken können also auch gute Beiträge zum Naturschutz sein. Sichtschutz schafft Privatsphäre Für jeden Gartenbesitzer ist es wichtig, dass es eine Stelle gibt, an der man im Sommer im Schatten sitzen und sich gemütlich unterhalten kann – ohne dass der Nachbar mithört oder man selbst Ohrenzeuge von Kindererziehung oder Streit wird. {furtherread} Auch wenn man die Menschen nebenan mag, ist ein solcher Rückzugsort bedeutsam. „Die Frage, wie man sich vor neugierigen Blicken schützen kann, hören Landschaftsgärtner sehr oft“, sagt Thomas Büchner vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Je nach Größe und Lage des Gartens sind selbst wir Experten gelegentlich herausgefordert. Aber manchmal hilft es schon, den Sitzplatz an eine andere Stelle im Garten zu verlegen, die vom Haus ein bisschen weiter entfernt ist. Sichtschutz sollte allerdings nicht nur in seiner Funktion betrachtet werden, sondern auch als Chance, einen Platz schön zu machen – und möglichst auch, um die Artenvielfalt im Garten zu stärken.“ Dann gibt es mit Hecken, einem Rankgitter, einer Pergola oder textilen Segeln viele Möglichkeiten, draußen im Garten einen privaten Raum zu schaffen. {element} Sichtschutz und Privatsphäre im Garten entsteht immer durch die dritte Dimension, das heißt durch die Vertikale: durch grüne „Wände“, Bäume, Spaliere und bepflanzte Rankgitter. Also durch alles, was höher ist als man selbst. Landschaftsgärtner können den Gartenraum zum Beispiel mit Heckenelementen so strukturieren, dass das Draußenzimmer vom Haus aus nicht auf den ersten Blick völlig übersehbar ist. Dann bietet das Grundstück lauschige Erholungsinseln, die gar nicht groß sein müssen: Ein Plätzchen für einen Tisch und zwei Stühle kann schon ausreichen. Wichtig ist, dass man von diesen Orten aus Schönes wahrnehmen kann - einen Teich, ein Staudenbeet, einen Obstbaum, eine Kletterrose . . . {furtherread} Intensivere Nutzung „Wir machen die Erfahrung, dass Gartenbesitzer ihre Gärten viel intensiver nutzen, wenn es lauschige Plätze gibt, die eine heimelige Atmosphäre schaffen – von früh im Frühjahr bis spät in den Herbst“, so Büchner vom BGL. „Da sitzen die Menschen auch schon mal mit Wolldecke und Mütze im Garten, weil es draußen einfach so schön ist.“ bgl

    Mehr erfahren
  • Gartenserie „Aufgeblüht” Blattläuse – Es geht schon wieder los

    Es geht schon wieder los: „Die warmen und trockenen Tage waren ideale Bedingungen für die Entwicklung von Blattläusen. Kontrollieren Sie anfällige Pflanzen und vor allem junge Austriebe“, warnen die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie. Durch die Saugtätigkeit der Blattläuse können Verkrüppelungen an den Blättern entstehen oder Krankheiten übertragen werden. Frühzeitiges Entfernen der Schädlinge beugt Pflanzenschäden vor. Im Frühjahr schlüpfen große weibliche Blattläuse aus den Wintereiern. Diese „Stammmütter“ bringen täglich etwa fünf weibliche Jungtiere zur Welt, die wiederum ohne Befruchtung und durch Lebendgeburten eine Vielzahl an weiblichen Nachkommen gebären. Eine einzelne Blattlaus lebt nur wenige Wochen. {element} Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft, den sie mit Hilfe von Stechborsten vor allem aus den zuckerhaltigen Leitungsbahnen von Blättern und zarten Trieben saugen. Folglich verkrüppeln und verfärben sich die zarten Triebspitzen und jungen Blätter, Knospen fallen ab. Bei starkem Befall schränken die Pflanzen ihr Wachstum ein. Durch die Saugtätigkeit besteht die Möglichkeit von Virenübertragung. Auf dem klebrigen „Honigtau“ können sich Rußtaupilze ansiedeln, deren schwarzer Belag die Assimilationsleistung der Pflanze herabsetzt. Ameisen nutzen den Honigtau als Nahrung und bauen sich Blattlauskolonien auf, die sie beschützen. {furtherread} Blasige und rot gefärbte Aufwölbungen fallen jetzt an den grünen Blättern der roten Johannisbeeren auf. Es sind grünliche Johannisbeerblasenläuse, die an den Blattunterseiten sitzen. Das Saugen des Pflanzensaftes begünstigt das Entstehen von Aufwölbungen und Verfärbungen. In der Regel stört der Befall nur das Auge. Das Wachstum der Sträucher ist nicht eingeschränkt. Starkbefall jedoch könnte zu Blattfall führen. Weiche Pflanzenzellen sind für Blattläuse besonders attraktiv. Dies ist oft nach der Überwinterung von Kübelpflanzen und Sommerpflanzen der Fall oder wenn die Pflanzen viel gedüngt wurden und dementsprechend stark wachsen. {furtherread} Es gibt 3000 Blattlaus-Arten, in Mitteleuropa 850. Manche haben einen großen Wirtspflanzenkreis, wie Pfirsichblattlaus, Hopfenblattlaus, Zitronen- und Bohnenblattlaus. Andere Blattlausarten sind wirtsspezifisch, sie treten nur an einer Pflanze auf und schädigen sie. Wenn man weitere Fragen hat, wendet man sich an das Gartentelefon (0931/98013333) oder schreibt eine E-Mail an bay.gartenakademie@lwg.bayern.de lwg

    Mehr erfahren
  • Gartenserie „Aufgeblüht” „ZAMwachsen” in Weikersheim: Gemeinsam schaffen, säen, ernten, feiern

    Es gibt viel zu tun im „ZAMwachsen“-Gemeinschaftsgarten in Weikersheim. Es wird gemeinsam geschafft, gesät, geerntet und gefeiert.

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1