Auf dem Uissigheimer Stahlberg

Neuem Aussichtsturm auf dem Uissigheimer Stahlberg sein Dach aufgesetzt

Von 
Hans-Peter Wagner
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Der Baufortschritt auf dem Stahlberg in Uissigheim ist weithin sichtbar. Dem dort entstehenden Aussichtsturm wurde nun sein Dach aufgesetzt. Bürger sind momentan dabei, die Schutzhütte mit Sandsteinmauerwerk zu verkleiden.

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Uissigheim. Finanziert wird der Bau des neuen Aussichtsturms auf dem Stahlberg durch einen Zuschuss aus dem „Leader“-Programm und durch die Großspende eines Uissigheimer Bürgers. Ortsvorsteher Klaus Kuß freut sich, dass die Arbeiten vorangehen.

Das Dach wurde nun dem neuen Aussichtsturm auf dem Uissigheimer Stahlberg aufgesetzt. © Hans-Peter Wagner

Wie der Montageleiter der Firma TS Fassaden aus Tauberbischofsheim informierte, seien die Arbeiten am Aussichtsturm von den Auswirkungen von Corona beeinträchtigt worden. Zudem sei die Materialbeschaffung momentan schwierig.

Nach und nach sind in den vergangenen Wochen die drei Stockwerke des Aussichtsturms inklusive drei Treppenläufen aufgebaut worden, danach Aussichtsplattform und Wendeltreppe. Letztere wurde am Boden zusammengeschweißt und dann in einem Stück per Kran nach oben gebracht.

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An der tonnenschweren Dachkonstruktion wurden die Grundbleche und die Dachrinnen am Boden angebracht, dann die Last am Kran angeschlagen und am Donnerstagvormittag auf den Turm aufgesetzt. Ein erster Versuch tags zuvor hatte aus technischen Gründen nicht geklappt.

Weitere Geländer werden am Turm angebracht, sobald diese in der Werkstatt fertig seien, erklärte der Montageleiter den weiteren Zeitplan. Sofern alles gut laufe, rechnet er mit weiteren zwei Wochen, bis die Arbeiten beendet seien.

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Gut voran kommen ebenfalls die Arbeiten an der neuen Schutzhütte einige Meter westlich des Turms. Teilzeit-Fachkräfte aus der Ortschaft sind seit Wochen dabei, diese mit Sandstein zu verkleiden. Verwendet werden ausschließlich Uissigheimer Steine, über den Zeitraum von mehreren Jahren bei Abrissen im Ort gesammelt und an verschiedenen Stellen zwischengelagert. Auch beim Innenausbau der Schutzhütte soll alles selbst gemacht werden, ebenso bei den Möbeln. Gleiches gilt für die schriftlichen Informationen, die künftig im Innenraum über Uissigheim und den Stahlberg hinreichend Auskunft geben sollen.

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Mittlerweile kursieren im Ort einige Bezeichnungen, wie die Neuerungen oder der gesamte Komplex benannt werden könnten. Die Rede ist etwa von „Uissigheimer Zuversicht“ oder „Stahlbergturmhalle“.

Ortsvorsteher Klaus Kuß ist sich unabhängig von der Namensgebung sicher, dass Turm, Hütte und die nahe Dreifaltigkeitskapelle als Trio viele Interessierte anziehen werden: „Wir freuen uns darauf, viele Gäste begrüßen zu können, sobald der Turm ganz fertig ist.“ Wenn alles passe und die Corona-Rahmenbedingungen dies möglich machen, wäre die Einweihung des Aussichtsturms und der Schutzhütte in der zweiten September-Hälfte zusammen mit der nachgeholten 150-Jahr-Feier der sanierten Dreifaltigkeitskapelle möglich.