Pater-Alois-Grimm-Schule - Gemeinderat gibt grünes Licht für die Umsetzung der Maßnahme Neue Lüftungsanlage kommt

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hpw
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Külsheim. Der Gemeinderat der Stadt Külsheim beschäftigte sich mit dem Einbau einer Lüftungsanlage in den naturwissenschaftlichen Raum der Pater-Alois-Grimm Schule. Man beauftragte zur Lieferung und Montage die Firma Amadeus Wärmetechnik (Uissigheim), die Gesamtauftragssumme beträgt brutto 27 359,49 Euro. Bei der Abstimmung gab es drei Enthaltungen.

Der Panorama-Experimentierschrank im naturwissenschaftlichen Raum der Grimm-Schule. © Hans-Peter Wagner
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Bürgermeister Thomas Schreglmann meinte eingangs, man schiebe das Thema vor sich her. Die Vergabe solle gewährleisten, dass der Panorama-Experimentierschrank und die Lagerschränke für die Säuren und Laugen an die Lüftung angeschlossen würden.

Heiko Wolpert vom Bauamt erläuterte, die Profilfächer NWT-Profil (Naturwissenschaft/Technik) und IMP-Profil (Informatik/Mathematik/Physik) machten es erforderlich, weitere Unterrichtsmittel wie Wasserstoff unterzubringen. Dabei gebe es sehr strenge Sicherheits- und Aufbewahrungsanforderungen, die eine Umplanung der ursprünglich vorgesehenen Be- und Entlüftungsanlage zur Folge hatte.

Keine Haushaltsreste möglich

Die „Umbaumaßnahme Pater-Alois-Grimm-Schule“, so Wolpert, sei bis auf den NWT-Raum und verschiedene kleine Schlussabrechnungen 2019 abgeschlossen worden, die komplette Finanzierung der Maßnahme in den Jahren 2017 bis 2019 gewesen. Die neue Buchungssystematik Doppik kenne keine Haushaltsreste, mit denen nicht verbrauchte Mittel in das nächste Jahr übertragen werden könnten. Die Lüftung werde überplanmäßig genehmigt, die Finanzierung erfolge aus dem Restzuschuss aus dem Ausgleichstock.

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Michael Adelmann betonte, er sei grundsätzlich für eine ordentliche Ausstattung der Schule. Allerdings werde die Lüftung nun zum zweiten Mal beauftragt, an der Schule kämen weitere Maßnahmen wie das Schottern des Schulhofes hinzu. Bezüglich des entrichteten Architektenhonorars sagte Adelmann, das dürfe mit dem offenen Ende so nicht passieren.

Der Bürgermeister sagte, die Kritik sei berechtigt bei der Sanierung der Sporthalle, allerdings sei der Architekt in Schutz zu nehmen dort, wo festgesetzt worden sei, dass die Verwaltung selbst sich kleinerer Themen annehme. Adelmann machte klar, er erwarte eine Aufstellung „was fehlt noch“ und Aussagen, wie mit bisherigen Problemen umgegangen worden sei. Die Maßnahme sollte mal irgendwo ein Ende finden.

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Eric Bohnet, Stefan Grimm und Jürgen Goldschmitt schlossen sich Adelmanns Forderung nach besagter Aufstellung an, was denn zur grundlegenden Sanierung der Schule gehöre. Stadtkämmerin Elke Geiger-Schmitt informierte, Zuschüsse seien nicht verlorengegangen. Schreglmann sagte zu, die angefragte Aufstellung werde gemacht.

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Bohnet äußerte, er werde zustimmen, fragte gleichzeitig „neues Profilfach, neue Anschaffung?“. Grimm befand als sehr schade, was passiert sei, an der Schule sei vieles schlecht gemacht worden. Der Bürgermeister konstatierte, es sei mit dem Architekturbüro nicht reibungslos gelaufen, am Ende müsse das Beste daraus gemacht werden.

Goldschmitt unterstrich, man wolle sich alles vor Ort anschauen. Ihm gefielen die vorherigen Änderungswünsche der Lehrerschaft nicht. Jedes Jahr werde gesagt, „wir wollen sparen“, dann jedoch werde doch immer geändert. Der Gemeinderat vergab den Auftrag wie vorgetragen bei Enthaltungen von Michael Adelmann, Stefan Grimm und Jürgen Goldschmitt. hpw