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Auf dem Stahlberg - Offizielle Einweihung und Segnung von Aussichtsturm und Schutzhütte / Viele ehrenamtliche Helfer

In Uissigheim einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen

Von 
hpw
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Uissigheim. Im Beisein von mehr als 200 Menschen wurden der Aussichtsturm auf dem Stahlberg in Uissigheim und die Schutzhütte gleich daneben gesegnet.

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Nach dem Festgottesdienst an der Dreifaltigkeitskapelle gingen die Leute einfach einige Meter weiter, um den Ausführungen rund um Aussichtsturm und Schutzhütte zuzuhören und deren Segnung mitzuerleben.

Für einen musikalischen Auftakt sorgte der Musikverein Uissigheim (Leitung Rudi Knödl).

Uissigheims Ortsvorsteher Klaus Kuß stellte eingangs seiner Rede fest: „Heute ist ein guter Tag für Uissigheim.“ Denn es würden zwei wichtige Aufgaben erfüllt, gar Aufträge, die jede Generation habe: „Was unsere Vorfahren geschaffen haben auch für die Zukunft zu erhalten und Neues hinzu zu fügen.“ Beides manifestiere sich auf dem Stahlberg zum einen durch die Renovierung der Dreifaltigkeitskapelle und zum anderen durch den Bau des Aussichtsturms und der Schutzhütte.

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Kuß unterstrich, der Bau des Aussichtsturms sei sicher kein gewöhnliches Unterfangen gewesen. Der Gedanke dazu sei schon vor einigen Jahren entstanden, so richtig daran geglaubt habe zunächst niemand. Es habe vieles in Gang gesetzt werden müssen, um das Gelingen zu erreichen. Bezüglich der Beantragung von Zuschüssen dankte der Ortsvorsteher für die Unterstützung von Bürgermeister Thomas Schreglmann.

Pfarrer Joachim Seraphin segnete Aussichtsturm und Schutzhütte auf dem Stahlberg. © Hans-Peter Wagner

Dank gelte auch dem Bauhof der Stadt Külsheim, dem Gemeinderat und der Verwaltung, so Kuß. Er betonte, die Maßnahme wäre nicht möglich gewesen ohne die große finanzielle Unterstützung eines Uissigheimer Bürgers, nämlich Fritz Krug, der seinem Heimatort einen großen Dienst erwiesen habe. Der Ortsvorsteher sagte, noch hätten nicht alle notwendigen Arbeiten rund um den Aussichtsturm und die Schutzhütte erledigt werden können, dies werde nachgeholt.

Kuß erläuterte, auch bei diesem Projekt seien viele freiwillige Arbeitsstunden geleistet worden. Beim Bau des Aussichtsturms jedoch seien auch aus Sicherheitsgründen Fachfirmen vonnöten gewesen. Die Schutzhütte sei auch dank immenser Eigenleistung zu einem Schmuckstück geworden.

Die Bezeichnung „Hütte“ sei eigentlich eine Beleidigung für das Bauwerk, allein die Außenverkleidung mit Sandsteinen habe viele Hundert Stunden Arbeit erfordert. Capo sei dabei Walter Eckart gewesen, auch ihm gelte Dank für seine hervorragende Arbeit. Der Ortsvorsteher äußerte, es gebe bei einem Projekt immer viele Arbeiten, die nur ein Fachmann er-ledigen könne. Uissigheim könne sich glücklich schätzen, hier Paul Berberich zu haben, Dank gelte der gesamten Firma Berberich. Kuß sagte, allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Projektes „Aussichtsturm und Schutzhütte“ beigetragen haben, sei einem solchen Tage herzlich gedankt. Er kündigte ein „Turmfest“ an für die zweite Hälfte des Jahres.

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Nur gemeinsam sei es möglich, so der Ortsvorsteher, auch in Zukunft dem Vermächtnis der Vorfahren und den Belangen der nachfolgenden Generationen gerecht zu werden. Er hatte auch hier einen passenden Spruch parat: „Lasst uns an dem Alten, so es gut ist, halten und lasst uns auf diesem Grund Neues bauen jede Stunde.“

Pfarrer Joachim Seraphin bekundete, Gott wolle, dass an einem solchen Platz Menschen zusammen-kommen, Gemeinschaft und Freundschaft finden. Er segnete Aussichtsturm und Schutzhütte.

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Veröffentlicht
Von
Peter D.wagner
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Bürgermeister Thomas Schreglmann bezeichnete den Tag als einen der Freude und des Dankes. Das Projekt „Aussichtsturm und Schutzhütte“ sei einmalig in der Region und eine touristische Attrakti-on für ganz Külsheim und den ganzen Landkreis. Schreglmann ging ein auf die Zeit, als man von der „Gustls Ruh’“, einer Bank hinter der Dreifaltigkeitskapelle, noch nach Bronnbach und in manch andere Richtungen habe schauen können, ohne Wald vor den Augen. Ein Aussichtsturm auf dem Stahlberg ma-che also durchaus Sinn.

Der Bürgermeister richtete das Augenmerk auch darauf, dass es Zeit und Nerven gekostet habe, dass dieses Projekt im zweiten Anlauf in das Maßnahmenprogramm „Leader“ der Europäischen Union habe aufgenommen werden können. Das Programm fördere modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum. Ein solches Projekt habe viele Mütter und Väter, sagte der Bürgermeister, und dankte den Fachfirmen ebenso wie jenen, die viele ehrenamtliche Stunden dazu aufgebracht haben.

Der Turm werde bereits gut angenommen, freute sich Schreglmann, und rief dazu auf, den Platz und dessen Möglichkeiten zu nutzen. Er appellierte gleichzeitig, den Platz auch zu pflegen. Nach dem Abschluss des offiziellen Teils folgte ein musikalisches Intermezzo quasi als „Turm-Echo“. Ein Trompeten-Quartett spielte einige Stücke hoch droben vom Aussichtsturm aus. hpw

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