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Puls 300 - Leichtathletikabteilung des FC Külsheim hatte einen richtig heißen Tag für außergewöhnlichen Crosslauf erwischt

Hohe Hürden bei Riesenhitze

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Gedränge herrschte an einem Hindernis beim Sechs-Kilometer-Hindernis-Fun-Lauf, bei dem es Drunter und Drüber ging. © Hans-Peter Wagner

Külsheim. „Puls 300“ hieß es am Samstag wieder in Külsheim. Fast 100 Teilnehmer waren bei diesem Cross- und Hindernis-Lauf in unterschiedlichen Altersklassen auf anspruchsvollen Kursen unterwegs.

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Die Teilnehmer kamen zum einen aus Külsheim und der näheren Umgebung, zum anderen auch von weiter her wie aus Mannheim. Die verschiedenen Läufe starteten jeweils im Stadion des FC Külsheim, in dem eine eindrucksvolle Auswahl an Hindernissen auch den Zuschauern ein prächtiges Spektakel bot. Außerhalb des Stadions warteten auf die Läuferinnen und Läufer weitere Hindernisse und vor allem ein Berg mit reichlich Höhenmetern. Bei der Hitze waren alle froh, an einer zusätzlichen Wasserstation mit Flüssigkeit versorgt zu werden.

Viel geboten

Die Leichtathletikabteilung des FC Külsheim war Veranstalterin des vierten „Puls 300“. Im vergangenen Jahr konnte das Rennen nicht stattfinden. Bei „Puls 300“ ist für jede Altersklasse etwas geboten: Beim 900 Meter Hindernis-Schüler-Lauf nahmen neun Sportler teil, beim drei Kilometer Hindernis-Jugend-Lauf 13, beim 10-Kilometer Crosslauf waren 25 Teilnehmer dabei, beim sechs Kilometer Hindernis-Fun-Lauf 17 und beim sechs Kilometer Hindernis-Team-Lauf waren fünf Teams in der Wertung. Man hatte das Rennen aus Pandemiegründen vom Anfang des Frühlings in den Juni verlegt und dabei einen echten Hundstag erwischt.

Die einzelnen Rennen zeigten guten Sport quer durch alle Altersbereiche. Die Streckenrekorde bei den zehn Kilometern Crosslauf blieben unangetastet. Die Siegerehrungen im Stadion würdigten die jeweils Schnellsten auf besondere Weise. Beim 900 Meter Hindernis-Schüler-Lauf männlich kam Ben Riedl (SV Königheim) in 5:34 Minuten als Erster ins Ziel, bei den Mädchen Tessa Berberich (TV Neunkirchen) in 6:43 Minuten. Über drei Kilometer beim Hindernis-Jugend-Lauf lag Conner Grosche (FC Külsheim) in 16:16 Minuten vorne.

Beim Zehn-Kilometer-Crosslauf gewannen Christoph von Brunn (FuF-Laufteam) in 39:33 Minuten und Silvia Duro (Höchberg) in 50:27 Minuten. Beim sechs Kilometer Hindernis-Fun-Lauf überquerten Ulrich Schmalz (Bob Jamaika 1) in 30:55 Minuten und nochmals Silvia Duro in diesmal 45:43 Minuten als jeweils Erste die Ziellinie. Im Sechs-Kilometer-Hindernis-Team-Lauf lagen bei den männlichen Teams „Stiftung Wadentest 1“ (Philipp Goldschmitt, Peter Schlachter, Christian Ballweg) in 2:37:39 Stunden vorne, bei den weiblichen Teams „Pommes rot.weiß 1“ (Lisa Schneider, Carolina Adolf, Laura Stang) in 2:47:01 Stunden und bei den gemischten Teams „Humpelstilzchen 1“ (Michael Winter, Clarissa Stemmler, Tobias Stemmler) in 2:44:06 Stunden.

Relativ kurz nach ihrem Rennen über zwei Runden im Stadion des FC Külsheim mit vielen spannenden Hindernissen hatten der neunjährige Marlon Kettner und der sechsjährige Mika Kettner wieder durchgeschnauft. Marlon war bereits vor zwei Jahren dabei gewesen. Zur Frage, ob der Kurs denn schwierig sei, war ein kompaktes „geht“ zu vernehmen. Als schwierigstes Hindernis bezeichneten beide „das hohe Hindernis“. Das schönste Hindernis sei jenes, bei dem man im Sand unter einem Netz hindurch zu kriechen hatte. Beide wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Schwierige Strecke

Christoph von Brunn, Gewinner bei den Männern beim Zehn-Kilometer-Crosslauf über drei Runden befand, die Strecke sei eine der schwierigsten, die er kenne, „und das drei Mal“. Er meinte, ein Herbst-Termin für diesen Lauf sei besser. Benjamin Kost, Zweiter bei den Männern beim Zehn-Kilometer-Crosslauf, konstatierte, er sei momentan zu wenig im Training und mithin für die Hitze zu schnell an-gegangen.

Silvia Duro, Siegerin bei den Frauen beim Zehn-Kilometer-Crosslauf, meinte nach dem Rennen schmunzelnd, sie habe die Strecke gleich verdrängt. Es sei brütend heiß gewesen, der Berg extrem anstrengend, „der Rest geht“. Sie hatte sich gleich nochmals angemeldet, um im anschließenden Hindernis-Fun-Lauf zu starten. Dies tat auch die zweitschnellste Frau beim Zehn-Kilometer-Crosslauf, Celina Kortüm. Jene kommentierte den Streckenverlauf mit „sehr abwechslungsreich“ und sagte, sie freue sich auf die sechs Kilometer beim Hindernis-Fun-Lauf.

Mittendrin

Felix Weber war mittendrin beim Zehn-Kilometer-Crosslauf. Er ließ wissen, ihm machten solche Ren-nen Spaß, er besuche gerne regionale Veranstaltungen. Auch ihn sah man später beim Hindernis-Fun-Lauf im Team mit seinen Dörlesbergern. Felix begründete lakonisch mit „wenn schon, dann schon“.

Der Ortsverein Külsheim des Deutschen Roten Kreuzes war vor Ort und vermeldete „einen ruhigen Dienst“. Es habe nur ein paar Kleinigkeiten gegeben wie mal ein Pflaster und Eis zum Kühlen, jedoch keine größeren Verletzungen und Einsätze.

Stefan Platz hatte die Leitung der Veranstaltung inne und bezeichnete den Ablauf mit „gut gelaufen“. Die Anzahl der Teilnehmer sei natürlich ausbaufähig angesichts der aktuellen Situation jedoch erklärbar. Platz bekundete „ein relativ hohes Niveau“. Es spreche für die Veranstaltung, dass viele „Wiederholungstäter“ gekommen seien. Sein kurzes Fazit lautete „zufrieden“.

Info: Alle Ergebnisse können eingesehen werden unter dem Link https://www.racesolution.de/ergebnisse.html?event=id-4-puls-300-kuehlsheim.

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