Gemeinderat - Walter Heitmann und Julius Wolpert ausgezeichnet Uneigennützige und unermüdliche Helfer

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Bürgermeister Klaus Thoma gratuliert Julius Wolpert, der für seinen ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt wurde.

© Kellner

Kreuzwertheim. Guter Brauch ist es seit geraumer Zeit, in der Jahresschlusssitzung des Kreuzwertheimer Gemeinderates, den Einsatz ehrenamtlicher Bürger zu würdigen. Julius Wolpert sei, hob Erster Bürgermeister Klaus Thoma in seiner Laudatio hervor, seit dem 6. Juni 1989 als Feldgeschworener für den Markt Kreuzwertheim tätig und habe von 1993 bis 2013 das Amt des Obmannes innegehabt.

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Da er mit den Örtlichkeiten, Grundstücks- und Familienverhältnissen bestens vertraut sei, werde Wolpert immer wieder vom Rathaus als Ratgeber und Helfer benötigt. Darüber hinaus habe er auch Beiträge für die Ortschronik verfasst.

"Er ist als kompetenter und zuverlässiger Mann bekannt. Zudem pflegt er einen Humor der feinen Art", würdigte Thoma, der weiter das Engagement des zu Ehrenden im Bereich der Kirchengemeinde hervorhob, wo er viele Jahre Kirchenvorstand gewesen sei, den Schließdienst übernommen habe, das offene Singen mitorganisierte und, zusammen mit seiner Frau, den Gemeindebrief austrug. "Julius Wolpert war und ist ein Mann, der sich immer wieder ehrenamtlich einsetzt und hilft, wo er gebraucht wird. Er ist ein Mann der leisen Töne, der nie viel Aufhebens um seine Person und sein Wirken macht", so der Bürgermeister.

Nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte Walter Heitmann. Er war von 1972 bis 1978 Mitglied des Marktgemeinderates und zehn Jahre lang als Wasserwart für den Markt tätig gewesen, erinnerte Thoma. Heitmanns großes Interesse "galt und gilt dem Roten Kreuz". So sei er Kreisgeschäftsführer im Altlandkreis Marktheidenfeld und stellvertretender Geschäftsführer im Kreisverband Main-Spessart gewesen, habe in den 1960er Jahren die Blutspendeaktionen in Kreuzwertheim etabliert und sei hier, soweit es die Gesundheit zulasse, auch heute noch ehrenamtlich aktiv. Für seine Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz wurde Walter Heitmann 1995 mit dem Ehrenzeichen am Bande in Gold ausgezeichnet. Seine Frau Erna habe fünf Jahre später das Ehrenzeichen am Bande in Silber erhalten.

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Sowohl Julius Wolpert als auch Walter Heitmann interessierten sich für die Gemeindeentwicklung und das Ortsgeschehen. Sie beteiligten sich, wenn es ihnen möglich sei, aktiv "und zeigen auch im fortgeschrittenen Alter ein vorbildliches Verhalten im Sinne von 'Gemeinnutz geht vor Eigennutz'. Wir können uns an den beiden ein gutes Beispiel nehmen", schloss der Redner. ek