Freiwillige Feuerwehr - Bürgermeister Thomas Schreglmann überreichte den Schlüssel für den neuen Mannschaftstransportwagen Ein Meilenstein für die örtliche Wehr

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Offizielle Übergabe des Schlüssels für den neuen Mannschaftstransportwagens an die Freiwillige Feuerwehr Steinfurt: links die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt mit dem Schlüssel Christian Böhrer (Vierter von rechts, Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt) und Bürgermeister Thomas Schreglmann (Dritter von rechts) - daneben Kreisbrandmeister Alfred Wirsching und Stadtkommandant Heiko Wolpert (ganz rechts).

© Hans-Peter Wagner

Steinfurt. Die Freiwillige Feuerwehr Steinfurt hat seit Samstagabend einen Mannschaftstransportwagen (MTW).

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Bürgermeister Thomas Schreglmann übergab den Schlüssel für den MTW im Beisein vieler Feuerwehrleute aus dem gesamten Stadtgebiet symbolisch an den Steinfurter Abteilungskommandanten Christian Böhrer. Verschiedene Redner unterstrichen, dies sei ein wichtiger Schritt in die Zukunft der örtlichen Wehr.

Weiterer Meilenstein

Böhrer meinte gar, mit der Übergabe des neuen MTW sei ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der örtlichen Feuerwehr gesetzt. Er ging vergleichend auf die Geschichte der 1951 gegründeten Feuerwehr ein. Diese sei den Aufgaben der Zukunft gewachsen, diese beschränkten sich seit langem nicht nur auf das Löschen vor Feuer, hätten sich in der heutigen Zeit gewandelt. Nun jedoch gelte, die Indienststellung des neuen MTW gemeinsam zu feiern.

Ein "Kür-Termin"

Bürgermeister Thomas Schreglmann betonte, dass dies kein Pflicht-, sondern ein Kür-Termin sei. Nicht nur für ihn als Bürgermeister sei es die erste Übergabe eines Feuerwehrfahrzeugs, sondern auch für Steinfurt. "Die Feuerwehr ist es uns wert", stellte Schreglmann heraus, ohne die Steinfurter Feuerwehr sei es schlecht bestellt in Sachen Gefahrenabwehr und auch im bürgerschaftlichen Miteinander. Bei der Feuerwehr vor Ort heiße es nicht "man könnte mal machen", sondern da heiße es "wir machen es". Zudem sei die Freiwillige Feuerwehr wichtiger Partner der Stadtverwaltung. Der Bürgermeister verwies darauf, das Anforderungsprofil der Feuerwehr habe sich komplett geändert. Um schnelle Hilfe effektiv machen zu können, brauche es eine richtige Einsatzstruktur sowie modernes technisches Equipment. So habe der Gemeinderat beschlossen, diesen MTW anzuschaffen, Dank gelte auch dem Land Baden-Württemberg für die Förderung.

Arbeit erleichtern

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Das neue Fahrzeug werde die Arbeit nicht abnehmen, aber erleichtern auch für Einsätze in Külsheim und den anderen Teilorten. Man sei die Anschaffung der Feuerwehr Steinfurt schuldig gewesen, so Schreglmann, der Böhrer offiziell den Schlüssel für den neuen schmucken Wagen überreichte.

Für die Sicherheit der Bürger

Stadtkommandant Heiko Wolpert meinte, dieses besondere Ereignis für Steinfurt sei eine richtige Ent-scheidung auch im Gedanken für die Zukunft im Sinne der Sicherheit für die Bürger. Innerhalb der Bedarfsplanung sei Verschiedenes erarbeitet worden, diese Übergabe nun bedeute den ersten Schritt der praktischen Umsetzung. In Steinfurt sei bei der Feuerwehr mit 45 Leuten viel Personal vorhanden, vor allem auch tagsüber, das Fahrzeugkennzeichen "TBB FK 130" verweise auf die Einwohnerzahl.

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Wolpert erläuterte, innerhalb der Feuerwehr sei mit gemeinsamer Ausbildung begonnen worden. Das neue Fahrzeug sei vorgesehen dafür, dass die Steinfurter Wehr bei Einsätzen in der Gesamtstadt verstärken könne. Man habe sich verständigt, die dezentralen Strukturen zu erhalten. Der Stadtkommandant bedankte sich, dass dieser Weg mitgegangen werde mit dem Ziel, Brandschutz und Sicherheit weiter zu gewährleisten. Kreisbrandmeister Alfred Wirsching überbrachte die Glückwünsche der Landkreisverwaltung. Das neue Fahrzeug sei Teil des Sicherheitskonzeptes und aus dem Feuerwehrbedarfsplan gewachsen. Wirsching bezeichnete sich als Verfechter der kleinen Abteilungen und bedauere, wenn solche nicht mehr bestehen.

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Er finde, hier in Steinfurt werde der richtige Weg begangen, denn die Tagalarmbereitschaft sei gewährleistet. Abteilungskommandant Böhrer sprach Dankesworte in vielerlei Richtungen aus. Am Sonntagvormittag gab es im Zelt einen Wortgottesdienst, danach die Segnung des Fahrzeugs durch Diakon Franz Greulich. hpw