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Sitzung des Külsheimer Gemeinderats - Gremium über iPad-Konzept der Pater-Alois-Grimm-Schule informiert

Firma erhält Fläche für neuen Mobilfunkmast auf Gemarkung Eiersheim

Von 
hpw
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Külsheim. Der Gemeinderat der Stadt Külsheim beschäftigte sich in seiner öffentlichen Sitzung am Montagabend in der Festhalle mit dem iPad-Konzept der Pater-Alois-Grimm-Schule. Neben weiteren Themen ging es auch um die Aufstellung eines Mobilfunkmasts im Eiersheimer Gewann „Kirchenberg“.

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Lehrer Stephan Nowotny stellte die iPad-Konzepte der Bildungseinrichtung vor. Er meinte eingangs, der Unterricht mit den Tabletcomputern habe sich bewährt. Diese seien gut erprobt – und es mache Heidenspaß. Nowotny gab einen fundierten Einblick in die Verwaltung der iPads, alles könne kontrolliert werden. Für den Geräte-Verleih seien Koffer mit Schlössern und Medienschränke angeschafft worden. Man verwende iPads, weil diese sich am besten im Hintergrund verwalten ließen. Auf Datenschutz werde sehr geachtet, zurückkommende Geräte würden wieder zurückgesetzt. Die Nutzung erfolge fächer- und klassenübergreifend, verbessere das Niveau von Lernpartner-Produkten und sei eine gute Motivation.

Geplant sei ein Konzept für höhere Klassen, bei dem ein iPad mit nach Hause genommen werden darf. Auch hier gebe es klare Regelungen. Möglich wäre ein Nutzungsvertrag, an dessen Laufzeitende ein iPad in den Besitz des Nutzers übergehe. Eltern könnten geschult werden und Mitbestimmungsrechte wie „abends um acht ist Schluss“ erhalten.

Abschließen betonte Nowotny, die iPads gäben enormen Schub beim Lernen mit und über Medien, machten innovativen, zeitgemäßen Unterricht möglich und könnten die Schule weiter bringen. Die Voraussetzungen seien super, die Schule habe alles Notwendige, auch fähige Lehrerinnen und Lehrer.

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Ratsmitglieder machten sich Gedanken darüber, ob die Chancengleichheit gewahrt bleibe, gegebenenfalls individuelle Lösungen getroffen werden und Eltern bei Bedarf Unterstützung finden. Bürgermeister Thomas Schreglmann sah die Schule auf einem guten Weg und dankte für die gute Vorarbeit.

Irene Trabold vom Bauamt informierte über die Aufstellung des Bebauungsplans für das Industrie-, Gewerbe- und Sondergebiet „Gewerbepark II West“ in Külsheim-Stadt. Im Zuge der öffentlichen Auslegung seien Stellungnahmen abgegeben und Anregungen und Bedenken vorgebracht worden. Die vorgenommenen Änderungen führten zu einer erneuten Auslegung. Der Gemeinderat stimmte der Vorgehensweise zu.

Zur geplanten Vermietung der Teilfläche eines Flurstücks im Eiersheimer Gewann „Kirchenberg“ zur Errichtung eines Mobilfunkmasts sagte der Bürgermeister, das Thema Mobilfunk brenne der Stadtverwaltung unter den Nägeln, Verbesserungen seien angestrebt.

Wie Heiko Wolpert vom Bauamt sagte, werde der Ausbau des Mobilfunknetzes von der Bundesregierung gefördert. Einer der „weißen Flecken“ bei der Mobilfunkversorgung sei der Bereich zwischen Külsheim und Tauberbischofsheim an der L 504, besonders der Abschnitt zwischen den beiden Einfahrten nach Eiersheim. Die Firma Novec GmbH (Berlin) als unabhängiger Anbieter und Verwalter von Mastinfrastruktur wolle einen Funkmast zum Betrieb und Unterhaltung von Funkanlagen errichten. Eine Mitnutzung durch Dritte sei angedacht. Benötigt werde zirka 150 Quadratmeter große Fläche. Die Funkanlage bestehe aus einem Fundament mit einem Antennentragturm mit maximaler Höhe von 53 Metern sowie Funk- und Antennenanlagen einschließlich der Systemtechnik mit den Versorgungsnetzen. Alles entspreche den gesetzlichen Vorgaben. Geplant sei auch einen Weg zur Anlage.

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Der geplante Vertrag umreiße Eckpunkte, so Wolpert. Einzelheiten zur detaillierten Ausführung könnten derzeit noch nicht gemacht werden. Es gehe jetzt nur um die Fläche. Die Firma möchte einen Mietvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 30 Jahren abschließen. Bei Vertragsende müsse die Anlage komplett zurückgebaut werden.

Eine Bürgerversammlung zu dem Thema sei geplant, so Schreglmann. Claudia Rösser sah keinen Bedarf für Eiersheim und meinte, der Mast im Uissigheimer Hardtwald reiche. Sie fragte zudem nach dem Zugewinn und dem Aussehen des Masts. Weiter sprach sie die alles überragende Höhe von eventuell 53 Metern an. Stefan Sack schloss sich Rössers Ausführungen an. Schreglmann verwies auf die Verbesserung der Mobilfunkversorgung, der Projektierer betrachte diesen Standort als den geeignetsten.

Der Antrag von Claudia Rösser auf Vertagung des Tagesordnungspunkts wurde abgelehnt. Dem von Schreglmann vorgetragenen Beschlussvorschlag, der Firma die benannte Fläche zur Verfügung zu stellen, stimmte das Gremium bei einer Gegenstimme von Claudia Rösser und vier Enthaltungen von Stefan Sack, Annette Ries, Theodora Ulrich und Matthias Berberich zu. hpw

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