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Freiwillige Feuerwehr der Gesamtstadt Külsheim - Aktive Mitglieder mit Ehrenzeichen in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet

Die Freiwillige Feuerwehr hat Külsheims Gemeinwohl wichtigen Dienst erwiesen

Die Freiwillige Feuerwehr der Gesamtstadt Külsheim veranstaltetet am Sonntag eine Ehrungsfeier am Gerätehaus. Dabei wurden 23 Mitglieder mit insgesamt 685 Dienstjahren ausgezeichnet.

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ffw
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Seit vielen Jahren aktive Mitglieder der Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in der Gesamtstadt Külsheim wurden von Stadtkommandant Daniel Reinhart, Kreisbrandmeister Andreas Geyer und Bürgermeister Thomas Schreglmann mit Ehrenzeichen in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet. © Feuerwehr/Wagner

Külsheim. Stadtkommandant Daniel Reinhart sagte zu Beginn, ihn freue besonders, dass seine erste offizielle Aufgabe sei, Kameraden für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst zu ehren. Wegen Corona sei es nicht einfach gewesen, eine passende Veranstaltung zu organisieren. Doch man wollte nicht noch ein weiteres Jahr warten. Denn solche Ehrungen dürften nicht untergehen, „Ihr habt es euch verdient“.

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Die Überreichung von Feuerwehrehrenzeichen in Bronze, Silber und Gold, so Reinhart, bedeuteten Auszeichnungen für 15, 25 oder für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Dies sei beeindruckend. Jeder Einzelne habe sich individuell eingebracht, um das Leben der Bevölkerung in Külsheim, Hundheim, Steinbach, Steinfurt, Uissigheim und Eiersheim sicherer zu machen.

Für Mitbürger im Einsatz

Die zu Ehrenden hätten einen nicht geringen Teil ihres Lebens geopfert, um anderen zu helfen, und sich dazu vorbereitet und weitergebildet, unterstrich der Stadtkommandant. Sie mussten auch schwierige und belastende Einsätze bewältigen und verarbeiten, darunter Großbrände, Verkehrsunfälle und Aktionen zur Menschenrettung. Dabei hätten Familie und Freunde oftmals zurückstehen müssen. Dank gelte also auch Partnerinnen und Ehefrauen.

Als einen Grund für die hohe Zahl von zu verleihenden Ehrenzeichen in Gold nannte Reinhart, dass vor gut 40 Jahren im Stadtgebiet einige Jugendfeuerwehren gegründet wurden, was zu einem Anstieg der Mitgliederzahl geführt hat. Leider gebe es derzeit nur noch in Külsheim und in Steinfurt Jugendfeuerwehren, bedauerte der Redner.

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Mit Blick auf den Bedarfsplan stellte Reinhart fest, dass einige Ersatzbeschaffungen im nächsten Jahr abgeschlossen sein sollen. Feuerwehrleute jedoch könnten nicht ersetzt werden. Abschließend bekannte der Stadtkommandant: Er sei „froh und stolz, Euch bei der Feuerwehr zu haben“.

Kreisbrandmeister Andreas Geyer überbrachte in seinem Grußwort auch die Grüße des Landkreises. Die Freiwillige Feuerwehr sei keine Bürgerinitiative, Feuerwehrdienst die wohl älteste und effektivste Selbsthilfeeinrichtung der Bürgerschaft, betonte er. In den örtlichen Wehren seien schon immer starke Persönlichkeiten tätig und aktiv. Der Lohn für deren Dienst sei nicht nur der Dank der Mitmenschen und der Gemeinden, sondern auch ein erfülltes Leben. Denn wer viel gebe, bekomme auch wieder viel zurück.

Der Kreisbrandmeister dankte persönlich und namens des Landkreises für die hervorragend geleistete Arbeit. Die Auszeichnung stehe für viele Jahre Helferleistungen für die Allgemeinheit. Solche Leute erfüllten eine wichtige Vorbildfunktion in der Gesellschaft. Geyer zollte den Geehrten Respekt: „Sie haben sich durch Ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst in hohem Maße um das Gemeinwohl verdient gemacht.“ Feuerwehrdienst sei etwas ganz Besonderes. Denn Mitglieder bei Hilfsorganisationen könnten sich nicht aussuchen, wann sie ihre Hilfe zur Verfügung stellen.

Gut aufgestellt

Bürgermeister Thomas Schreglmann schloss sich den lobenden Worten an. Die Stadt Külsheim habe einiges in die Feuerwehr investiert, dort, wo diese in den Jahren zuvor zu kurz gekommen sei. Man sei insgesamt bei einem guten „Status Quo“ oder auf einem guten Wege dorthin.

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Für die nächsten Jahre, so der Bürgermeister, sei die Stadt im Bereich Feuerwehr gut aufgestellt. Mit Blick auf die Geehrten hoffte, dass diese noch einige Jahre aktiv sein werden.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst lag bereit für David Strittmatter (Abteilung Eiersheim), Sebastian Ballweg (Hundheim), Daniel Bundschuh, Andreas Pallmert (beide Steinbach), Christopher May, Tobias May und Kevin Häfner (alle Steinfurt).

Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst gab es für Alexander Hunger, Karsten Thoma (Hundheim), Christian Grimm und Daniel Reinhart (beide Külsheim).

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ging an Werner Ballweg, Hermann Lutz (beide Hundheim), Hubert Füger, Michael Kronhofmann (beide Külsheim), Claus Bundschuh, Manfred Bundschuh, Thomas Richter (alle Steinbach), Thomas Amend (Steinfurt), Jürgen Martini, Lorenz Schäfer, Thomas Schäfer und Reiner Stemmler (alle Uissigheim). ffw

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