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Pater-Alois-Grimm-Schule - Bildungsangebot im Bereich „Technik für Gesundheit“ genutzt

Achtklässler wurden zu „Zukunftsforschern“

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Achtklässler der Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule wurden zu „Zukunftsforschern“ im Bereich „Technik für Gesundheit“. © Pater-Alois-Grimm-Schule

Külsheim. Ob Fitnesstracker, Herzschrittmacher oder Prothesen – technische Anwendungen sind heutzutage aus dem Gesundheitsbereich nicht mehr wegzudenken. Und: Diese medizintechnischen Neuheiten sind spannend. Mit ihrem neuen Bildungsangebot in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) gibt die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF) mit ihrem Programm „Zukunftsforscher – Technik für Gesundheit“ Einblicke in die angewandte Medizintechnik. Das Besondere daran: Schüler dürfen selbst Produkte entwickeln.

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Die Projekttage sind ein neues Programm, das die IJF zunächst exklusiv für Schulen im Raum Baden-Württemberg Nord anbietet. Groß war die Freude bei den Klassen 8a, 8b und 8c der Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim, daran teilnehmen zu dürfen.

Wie es im Bericht der Verantwortlichen heißt, kamen an zwei Tagen junge MINT-Akademiker der Initiative mit einem interaktiven Vortrag, Experimenten zum Mitmachen und Technik zum Anfassen an die Schule. Gemeinsam mit den Schülern erforschten sie praxisorientiert das Thema Medizintechnik.

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In insgesamt acht Unterrichtsstunden setzten sich die Jugendlichen intensiv mit modernen Technologien im Gesundheitssektor auseinander. Dabei erfuhren sie mittels Simulationsmodellen von Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit und Alter. „Danach sind sie gefordert, in Teams ihre eigenen Prototypen einer aktiven Handprothese zu designen und zu bauen“, erklärte Dr. Mirjam Falge, wissenschaftliche Referentin der IJF. „Zusätzlich lernen sie kreative Methoden wie ,Design Thinking’ kennen. Wir fördern damit Kreativität, Empathie und Teamgeist.“

Mit ihrem neuen lehrplanergänzenden Angebot möchte die Initiative das Verständnis für die Relevanz von Naturwissenschaft und Technik fördern. „Mit unseren Angeboten bringen wir zukunftsorientierte Möglichkeiten, die naturwissenschaftliche Fächer bieten, an Schulen“, betonte Christoph Petschenka, Geschäftsführer der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher. Weiter erklärte er: „Junge Menschen an weiterführenden Schulen sollen mit Spaß Schlüsseltechnologien erleben und forschend-entdeckend Lernen. Darüber hinaus geben unsere MINT-Akademiker Berufs- und Studienorientierung mit Technik zum Anfassen.“ Das gesamte Angebot der IJF zeige, welche spannenden Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben, so die Verantwortlichen. Denn nach wie vor mangele es hier an Nachwuchskräften.

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