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Külsheimer Hochzeitswald - Die robusten Bäume halten wie in einer Ehe manches Erdbeben aus

33 Ehepaare pflanzten Stieleichen

Von 
hpw
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Im Külsheimer Hochzeitswald pflanzten 33 Ehepaare je eine Stieleiche. © Wagner

Külsheim. Der Hochzeitswald der Stadt Külsheim gedeiht. Am Samstagvormittag pflanzten auf dem insgesamt 25 Ar großen Areal am Ende der Berberichswiese im Schönert 33 Ehepaare aus dem gesamten Stadtgebiet, die in den vergangenen beiden Jahren geheiratet haben, ihre Bäume.

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Bürgermeister Thomas Schreglmann betonte, jedes Paar könne nun einen eigenen Baum pflanzen. Dafür sei eigens eine passende Fläche geschaffen worden. Leider fehle inzwischen der eine oder andere in früheren Jahren gesetzte Baum. Hier sei die Liebe nicht gehegt und gepflegt worden, mutmaßte der Rathaus-Chef. Die Stadt Külsheim stelle auch diesmal robuste Stieleichen zur Verfügung, erklärte Schreglmann. Diese hielten wie in einer Ehe manches Erdbeben aus.

Wie Revierförster Hans-Peter Weber erläuterte, vertragen Stieleichen Nässe ebenso wie Trockenheit. Abschließend gab er den Paaren Tipps zum richtigen Einpflanzen der Bäume.

Löcher für die Eichen waren bereits gegraben, was den Eheleuten die Arbeit erleichterte. Diese waren von der „tollen Aktion“ begeistert. So manches Paar machte sich auch Gedanken darüber, in welchem Rhythmus der eigene Baum besucht werden solle. Manche hatten Schilder mitgebracht, um ihren Baum persönlich zu kennzeichnen.

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Für jedes Ehepaar gab es zwei eigens für den Tag gefertigte Tassen mit dem Schriftzug „Hochzeitswald Külsheim“.

Der Külsheimer Hochzeitswald bietet momentan Platz für insgesamt 150 Bäume. Diese Zahl ist mit den bisher gepflanzten Bäumen bereits fast erreicht. Deshalb machen sich die für diesen besonderen Forst Verantwortlichen bereits Gedanken über Möglichkeiten zur Erweiterung. hpw

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