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Ferienprogramm

Wie mit Hilfe von Sand, Soda und Kalk Musik entsteht

„Musik aus Glas“

Von 
Kai Grottenthaler
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Mit Glas Musik machen, das ist gar nicht so einfach. Martina König, spezialisiert auf Kinder-Führungen durchs Glasmuseum Wertheim, half den Teilnehmern der Kreuzwertheimer Ferienprogramms. © Kai Grottenthaler

Wertheim/Kreuzwertheim. Das Geräusch, wenn man mit zwei Gläsern anstößt, kennt jeder. Mit Glas jedoch Musik zu machen, erfordert dann schon etwas mehr Geschick, Ausdauer und ein gutes Gehör. „Musik aus Glas“ lautete der treffende Titel der Veranstaltung des Kreuzwertheimer Ferienprogramms, an der am Freitag im Glasmuseum fünf Kinder teilnahmen.

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Martina König, auf Kinderführungen spezialisierte Mitarbeiterin, nahm ihre jungen Besucher zunächst mit auf eine Zeitreise zum Beginn der Wertheimer Glasindustrie. Dabei erweiterten sie besonders ihr historisches, aber auch ihr geographisches Wissen. So sorgte nicht nur die Frage, wo Thüringen, die Herkunftsregion der Wertheimer Glaspioniere nach dem zweiten Weltkrieg, eigentlich liegt, für einen Erkenntnisgewinn.

Immer an die Vorkenntnisse der jungen Besucher anknüpfend, ging es anschließend um die „Zutaten“ von Glas - Sand, Soda und Kalk - und die „Geheimnisse“ von Laborglas. Dieses sei säureresistent, hitzewechselbeständig, sehr stoßfest und gleichzeitig leicht.

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Den Übergang zum „musikalischen“ Teil des Nachmittags bot eine kurze Klangvorführung an der „Kristall-Pyramide“ des Kreuzwertheimer Künstlers Dieter Schrade. Auch umstehende Besucher lauschten nicht nur den Klängen, sondern fühlten mit dem ganzen Körper die Vibrationen. Ihre hier erworbenen Kenntnisse konnten die Kinder anschließend selber anwenden.

In zwei Gruppen bekamen sie mehrere Gläser und Flaschen verschiedener Größe und Formen, um damit ihr eigenes Musikstück zu komponieren. Zusätzlich konnten sie mit Wasser und Löffeln aus verschiedenem Material das Klangspektrum ihrer Melodie erhöhen. Die sogenannte Glasharfe, also das Streichen mit dem Finger über den Gläserrand, wurde besonders häufig von den Kindern eingebaut. Ihre kurzen Musikstücke boten die jungen Musiker abschließend noch ihren Eltern dar.

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