Unterzeichnung - Stadtwerke Wertheim und Kreuzwertheim arbeiten zusammen Wärmeversorgung für Marktgemeinde

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Die Verträge über die Wärmelieferung der Stadtwerke nach Kreuzwertheim unterzeichnete Bürgermeister Klaus Thoma und Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier.

© Gemeinde Kreuzwertheim

Kreuzwertheim. Bereits in den vergangenen Jahren wurde über die Verträge verhandelt. Inzwischen ist die Wärmeversorgung der kommunalen Gebäude der Marktgemeinde Kreuzwertheim wieder in den Fokus geraten. Nun unterschrieben der Bürgermeister der Marktgemeinde, Klaus Thoma, und der Geschäftsführer der Stadtwerke Wertheim, Thomas Beier, am Freitag die Verträge über das Wärmecontracting. Auch in Kreuzwertheim findet nun der Vertragsschluss analog zur Großen Kreisstadt Wertheim in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Wertheim statt.

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Bürgermeister Thoma betonte die konkreten Einsparungen im Wärmebereich aufgrund intensiven Wärmecontrollings, das durch die Anlagen zeitnah möglich sei. Daneben sah er die Zusammenarbeit als "einen wichtigen Baustein im kommunalen Energiemanagement" an.

Wolfgang Stein, Bürgermeister von Wertheim, lobte zudem diese Kooperation als einen weiteren Schritt in der interkommunalen Zusammenarbeit.

Insgesamt 13 Heizungsanlagen sind Bestandteil des Vertrages. Diese Anlagen befinden sich größtenteils in öffentlichen Gebäuden in Kreuzwertheim sowie in den Ortsteilen Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach. Auch einzelne Mietgebäude fließen mit ein. In dem Vertrag ist die Versorgung einer Liegenschaft mit Wärme durch den Energieversorger, die Stadtwerke Wertheim, geregelt. Dabei bleibt Kreuzwertheim Eigentümer der Wärmeverteilung in den ortseigenen betreuten Räumlichkeiten. Kessel und Brenner zur Wärmeerzeugung, sowie die Brennstoffzufuhr, gehen ab sofort in das Eigentum der Stadtwerke Wertheim über. Neben Erdgas werden auch Öl, Flüssiggas und zukünftig Holz als Primärenergieträger verwendet.

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Stefan Wolf, Abteilungsleiter der Stadtwerke in den Sparten Gas, Wasser und Fernwärme, betonte die enormen Kostenvorteile des Wärmevertrags für Kreuzwertheim. Denn neben den Investitionskosten der Anlagen übernehme die Stadtwerke Wertheim GmbH auch die Kosten für den Brennstoff sowie dessen Lagerung und die Kosten für Wartung, Prüfung und Instandhaltung der Anlagen. Der Marktgemeinde würden lediglich die tatsächlich gelieferten Wärmemengen in Rechnung gestellt werden.

Zwar stünden die Anlagen jederzeit unter Beobachtung, doch "sollten Störungen auftreten", so Thomas Beier, "ist unser Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zur Stelle, um die Versorgung sicherzustellen."