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67. Heimatfest

Organisatoren sind mit Verlauf des Kreuzwertheimer Quätschichfests zufrieden

Von 
Matthias Ernst
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Die Hauptgewinner der Tombola beim Kreuzwertheimer Heimat- und Quätschichfest: (von links) Robert Tschöp, Sylvia Brügmann, Anton Futschek vom Festgremium und Manuel Lang. © Organisationskomitee Quätschichfest

Kreuzwertheim. Ausgezeichnete Stimmung, ein zufriedenes Publikum und ein „sehr gutes Gefühl“ beim Festausschuss, so lautet das Resümee des 67. Kreuzwertheimer Heimat- und Quätschichfests. Romana Click, Anton Futschek und Nadine Miltenberger haben es geschafft, das Fest der Kreuzwertheimer Vereine für die Kreuzwertheimer, wie Bürgermeister Klaus Thoma bei der Eröffnung am Freitag sagte, auch in Zeiten der Pandemie attraktiv zu gestalten.

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Nach zwei Jahren Pause war es nicht klar, ob die Menschen im Ort ihr Fest wieder annehmen werden. Doch das war der Fall, betonte Romana Click, die seit 17 Jahren der „Motor“ des Fests ist. „Es war Zeit, die Leute wollten wieder raus“, hatte sie in den vergangenen Wochen immer wieder festgestellt. Entsprechend gibt es nur zufriedene Gesichter bei allen Verantwortlichen.

Man hatte das Quätschichfest genauso gestaltet wie immer, auch weil für Veränderungen die Vorbereitungszeit einfach fehlte. Erst drei Monate vor Festbeginn stand fest, dass man feiern wird und darf.

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Die Veränderungen, die schon bei der 66. Auflage gefordert wurden, müssen nun im nächsten Jahr kommen. Dann wird Romana Click allerdings nicht mehr dabei sein. Sie will die Organisation in jüngere Hände legen. Das hatte sie schon vor drei Jahren angekündigt. Nun will sie ihren Worten Taten folgen lassen. Vielleicht haben die Jungen ja neue Ideen, um das Fest wieder zu beleben und frischen Wind in das Quätschichfest zu bringen, hofft sie.

Aber vielleicht war es ja auch das Gewohnte, das die Menschen in diesem Jahr wieder auf den Festplatz am Main zog. Man merkte „diese totale Freude, dass überhaupt etwas stattfindet“, ergänzte Anton Futschek, der an den Festtagen im Zelt „herumwirbelte“ und immer ansprechbar war, wenn Not am Mann war.

Romana Click stand derweil meist hinter der Theke bei der Essenszubereitung. Die musste dieses Mal neu organisiert werden, weil der bisherige Partyservice aufgehört hatte. Nun oblag es den Mitgliedern der Kreuzwertheimer Vereine, für frisches und schmackhaftes Essen zu sorgen. Zum Glück hatte man Metzger Bumm aus Trennfeld begeistern können, die Vorarbeiten zu übernehmen. Die Zubereitung der Speisen erfolgte direkt vor Ort durch die Kreuzwertheimer und Kreuzwertheimerinnen.

An jedem Abend herrschte sehr gute Stimmung im Festzelt und auch in dem extra eingerichteten Biergarten. Es war ein äußerst gemischtes Publikum. Auffallend seien die vielen jungen Familien mit kleinen Kindern gewesen, stellte Nadine Miltenberger fest. Beim Eröffnungsabend am Freitag seien die Besucher zunächst noch etwas zurückhaltend gewesen. Doch mit der Zeit wurden sie immer lockerer und feierten zu der Musik von DJ Lou Beeger ausgelassen.

Gut gelaunt waren auch die Besucherinnen und Besucher am Samstag, als die Marktgemeinde wieder alle Senioren zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatte. Allein dafür wurde der Großteil der 34 großen Bleche „Quätschichblootz“ benötigt, die fünf Kreuzwertheimer Frauen beim Bäcker Fuchs in Collenberg am Donnerstag belegt und anschließend gebacken hatten.

Am Abend herrschte dann eine „Bombenstimmung“, zeigte sich Romana Click noch immer begeistert von der Feierfreudigkeit der Besucher. Dabei lief alles friedlich ab.

Der Sonntag mit dem ökumenischen Festgottesdienst, zelebriert von den beiden Geistlichen Stefanie Wegner und Dieter Hammer, war nur der Auftakt für einen langen Feier-Tag im Festzelt und drum herum. Selbst am Nachmittag, der früher eher verhalten besucht war, hatten viele Menschen auf dem Festgelände Spaß. Das lag sicher auch am optimalen Wetter.

Der Montag gehörte traditionell den örtlichen Firmen und Institutionen. Über 60 Tische waren im Vorfeld reserviert worden. Ein eindeutiges Zeichen, dass das Quätschichfest gut ankam. Die 150 vorbereiteten Portionen Kesselfleisch waren dementsprechend schnell vergriffen. Und so sah man Ende des Abends nur noch zufriedene, wenn auch etwas geschaffte Gesichter bei den Helferinnen und Helfern.

Strahlen konnten auch Robert Tschöp, Sylvia Brügmann und Manuel Lang , die bei der großen Tombola die Hauptpreise gewannen. Tschöp bekam den Hauptpreis, eine Brauereibesichtigung für sich und seine Freunde bei der Spessart Brauerei, Sylvia Brügmann einen einen Präsentkorb der Burgkellerei Michel und Manuel Lang ein Abo für den Vita Life Park.

Zum Abschluss des 67. Heimat- und Quätschichfests musste nur noch das große Zelt ausgeräumt werden. Aber das geht wesentlich schneller als der Aufbau, meinte Anton Futschek aus Erfahrung.

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