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Haushalt 2022

Marktgemeinde für die Zukunft gerüstet

Drei Mitglieder des Kreuzwertheimer Gemeinderats nahmen für die Fraktionen Stellung zur finanziellen Situation

Von 
hpw
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Kreuzwertheim. Drei Mitglieder des Marktgemeinderates Kreuzwertheim sprachen für die drei Fraktionen innerhalb des Gremiums Stellungnahmen zum Haushalt 2022.

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Silvia Klee (Fraktionssprecherin SPD/PLUS) zitierte zu Beginn ihres Beitrages Willy Brandt, „Nichts kommt von selbst“. Sie wolle sich nicht nur mit dem vorliegenden Zahlenwerk beschäftigen, die Ver-wirklichung und die Finanzierung dürften nicht aus dem Blick geraten, es gebe viele Unwägbarkeiten, die alle beschäftigten.

Klee betonte, es gelte Zukunft zu gestalten in einer Zeit der Sorgen und des Umbruchs. Der russische Angriffskrieg sei eine Zäsur für die europäische Friedensordnung, vielfältige Krisen seien Herausforde-rungen für die Gesellschaft. Die Gasknappheit oder die Veränderung des Klimas schürten Zukunftsängste, man lebe hier im Hotspot des Klimawandels.

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Die Fraktionssprecherin sagte, der Kämmerer habe die Ansätze der enorm steigenden Kosten erhöht. Es solle nicht allein um die Kostenentwicklung gehen, so Klee, sondern auch um die Frage, wie sich die Marktgemeinde für die Energie- und Wasserversorgung aufstelle. Denn das Augenmerk müsse heute schon auf dem Morgen liegen. Der Handlungsspielraum mit einem schuldenfreien Haushalt und die Werkzeuge seien in der Vergangenheit geschaffen worden. Der verspätete Haushalt für 2022 sei ein klares „sowohl als auch“.

Dieser Haushalt sei ein „weiter so“ bezüglich der großen angefangenen Projekte, aber auch verbunden mit einem „inne halten und neu sammeln“ bezüglich der notwendigen Projekte und Sanierungen. Ihre Fraktion stimme dem Haushalt zusagte Klee

. Klee dankte für die solide und punktgenaue Haushaltsführung und speziell Kämmerer Rupert Schiller. Dank gelte ebenso Bürgermeister Klaus Thoma, den Verwaltungsmitarbeitern und den Bauhofmitarbeitern. Die Sprecherin band zudem all die ein, welche sich innerhalb der Gemeinde einbringen. Man wolle sich weiter um eine ehrliche Kommunikation und eine verständnisvolle Zusammenarbeit bemühen, „daran arbeiten wir“.

Frank Theobald (Freie Wähler) schloss sich den Worten seiner Vorrednerin an. Er unterstrich, „wir ha-ben viele Projekte“, benannte Beispiele wie das Feuerwehrhaus oder das Starkregen-Management. Es sei immer schwieriger, so Theobald, Helfer zu finden. Der Haushalt sei solide, zudem Spielraum vorhanden.

Theobald sagte, die Marktgemeinde sei mit den Kindergärten gefordert. Er wiederum sei für die Zu-kunft optimistisch eingestellt, die Gemeinde sei finanzstark. Der Redner richtete Dank an alle, die sich eingebracht haben.

Michael Huth sprach für die CSU und stellte heraus, er könne unterschreiben, „wir sind ein sehr har-monischer Gemeinderat“. Wie zuhause im Gespräch mit den Kindern gebe es einen Plan, was man sich leisten könne. Huth wünscht, den Haushalt für das kommende Jahr zügig beschließen zu können. Es laufe dennoch gut, meinte der Redner, und sprach Lob und Anerkennung aus.

Der Sprecher zitierte seine Oma, „der beste Rat ist der Vorrat“. Das Investitionsprogramm und die gute Rücklage ließen erkennen, was vor Kreuzwertheim liege, sei machbar. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, es gelte aber aufzuarbeiten, was nicht in der Präsenz ganz vorne liege. Auch wenn es anders komme als gedacht, „wir kriegen es hin“. Das sei dringend, notwendig und wünschenswert. Huth sagte „vielen Dank“ für das, was geleistet wurde. hpw

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