Konzert

Kreuzwertheimer auf Winterjazzreise mitgenommen

Bettina Langmann und Victoria Pohl gastierten

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hw
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Bettina Langmann und Victoria Pohl nahmen in der Kirche in Kreuzwertheim das Publikum auf eine Winterjazzreise mit. © Holger Watzka

Kreuzwertheim. Einen besonderen Hörgenuss erlebten Musikliebhaber in der evangelischen Kirche zum Heiligen Kreuz in Kreuzwertheim. Bettina Langmann (Gesang) und Victoria Pohl (Klavier) nahmen die Besucher mit auf eine Winterjazzreise.

Pfarrerin Stephanie Wegner freute sich, dass sie die beiden Musikerinnen erneut in Kreuzwertheim begrüßen konnte. Bei einem Sommerkonzert im Kirchgarten, so die Rednerin, hätten die Musikerinnen dem Publikum vergnügliche, traumhafte und besinnliche Stunden beschert. Mit der Winterjazzreise ist dies den beiden Künstlerinnen nun in der kalten Jahreszeit erneut auf eine wunderschöne Weise geglückt.

Vor rund 200 Jahren waren es Franz Schubert und die Gedichte von Wilhelm Müller, die zur Winterreise führten. Jetzt erlebte das Publikum eine gelungene Interpretation dieses Werks.

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Der Auftakt war „Gute Nacht“, gefolgt von der „Wetterfahne“ und der „Erstarrung“. Allseits bekannt und von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit einem Schmunzeln quittiert wurde: „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Die Gedanken der Moderatorin fanden durchaus Zustimmung: „Das Leben ist eine Reise“.

Bettina Langmann und Victoria Pohl studierten beide zunächst in der klassischen Stilrichtung. Während ihres Jazz-Studiums an der Würzburger Musikhochschule lernten sie sich kennen. Durch die gemeinsame Leidenschaft für die zwei völlig unterschiedlichen Musikwelten wuchs schnell die Idee, ein extravagantes Projekt auf die Beine zu stellen. So reicht ihr Repertoire von Kunstliedern, Opern, Operetten, Broadwaysongs und Popstücken bis hin zu jazzigen Eigenkompositionen. Pohls feiner Tastenanschlag verschmilzt dabei optimal mit Langmanns eindrucksvoller, variabler Stimme.

Mit charmanten Ansagen, Anekdoten ihrer Lieblingskomponisten, zauberhaften und berührenden Momenten und ihrer energetischen Bühnenpräsenz, nahmen sie die Zuhörer mit auf eine Reise von den Wiener Konzertsälen bis in die New Yorks Jazzclubs. hw