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Verkehrsüberwachung - Vertrag nach zwei Jahren beendet

Kooperation zahlte sich nicht aus

Von 
Birger-Daniel Grein
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Kreuzwertheim. Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim hat sich mit dem Rechenschaftsbericht zum Haushalt beschäftigt (wir berichteten). Darin fiel eine deutliche Kostensteigerung bei der Verkehrsüberwachung im Vergleich zum Ansatz auf. Wie Kreuzwertheims Kämmerer Rupert Schiller auf FN-Nachfrage erklärt, wurde für die Verkehrsüberwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs auf Wunsch der Marktgemeinde zum 1. Juli 2019 ein Vertrag mit dem Markt Triefenstein geschlossen. Dessen Kräfte übernahmen stundenweise die Überwachung in Kreuzwertheim.

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„Die Erwartung war, dass die Verwarnungsgelder die Kosten decken und eventuell sogar noch etwas Überschuss bleibt“, so Schiller. „Es gab zuvor null Erfahrungswerte für die Haushaltsansätze.“ Zudem sei bei der Aufstellung des Haushalts noch nicht genau klar gewesen, wann die Abrechnung mit Triefenstein erfolgen würde. „Die realen Kosten für die Verkehrsüberwachung, die 2020 zu zahlen waren, lagen bei 52 660 Euro“.

Dem gegenüber standen 19 580 Euro Einnahmen durch Verwarngelder. Somit ergab sich ein Fehlbetrag von rund 33 000 Euro. Veranschlagt habe man im Haushaltsansatz 5 000 Euro Fehlbetrag, erklärt Schiller. Eine Kalkulation des Soll-Betrags sei wegen der fehlenden Erfahrung jedoch sehr schwierig gewesen. Die Differenz zwischen Kosten und Einnahmen der Verkehrsüberwachung erstattet die Marktgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft, da nur Kreuzwertheim die Überwachung nutzte. Ob sich die Kontrolle positiv auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer auswirkte, konnte Schiller nicht abschätzen.

„Der Vertrag mit Triefenstein wurde zum 1. Juli 2021 wieder beendet“, berichtet er. Schiller wollte den wirtschaftlichen Nutzen nicht kommentieren, aber offenbar zahlte sich die Kooperation aus Sicht der Marktgemeinde nicht aus.

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