Bau- und Umweltausschuss

In einigen Kreuzwertheimer Straßen gilt künftig ein Halteverbot

Gremium war in der Marktgemeinde unterwegs. Neues Grundstück für den „Geburtsbaumgarten“

Von 
Hans-Peter Wagner
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Oftmals ist ein Ausweichen nur schwer möglich, wenn Fahrzeuge eng hintereinander am Straßenrand parken. Das stellten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses Kreuzwertheim bei ihrem Rundgang fest. © Hans-Peter Wagner

Kreuzwertheim. Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses Kreuzwertheim waren am Dienstag im Rahmen einer öffentlichen Sitzung in der Marktgemeinde unterwegs. Dabei ging es um Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Verkehrslenkung.

In der Lengfurter Straße im Bereich des Gebäudes des Heimstättenwerks ging es um Themen wie „Parken nur in gekennzeichneten Flächen“ oder „vorübergehend flexibles Halteverbot in diesem Bereich“. Dazu wolle man sich mit dem Heimstättenwerk in Verbindung setzen, hieß es.

Als problematisch angesehen wurde das Parken von Fahrzeugen im Kreuzungsbereich der Brückenstraße zur Fährgasse. Über mögliche gefährliche Situationen solle mit dem Landratsamt gesprochen werden, wurde erklärt. Ein Vorschlag war, im Bereich der Fährgasse bis nach der Kreuzung ein Halteverbot einzurichten.

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Wieder im Rathaus angekommen, sprach das Gremium über die Weiterführung der „Aktion Geburtsbaumgarten“. Die Gemeinde begrüßt Neugeborene mit einem Geburtsbaum. Seit einigen Jahren werden jährlich Bäume nicht nur an die Eltern ausgegeben, sondern auf einem Grundstück der Gemeinde selbst gepflanzt. Mit dem Geburtsbaum verbindet der Markt zusammen mit den Eltern den Wunsch, dass sich die Kinder in einer gesunden und grünen Welt gut entwickeln können und sich in der Gemeinde geborgen fühlen.

Die Resonanz sei ausgesprochen positiv, die Aktion komme bei den Familien sehr gut an, wurde betont. Bisher sind die Bäume im Bereich der Streuobstwiesen in den „Ehrlichsgärten“ gepflanzt worden. Dort stehen nun allerdings keine gemeindlichen Flächen mehr Verfügung. Zudem sollen die bestehenden Grünflächen offen gehalten werden für bestimmte Tier- und Pflanzenarten.

Die Suche nach einem geeigneten anderweitigen Areal hat ergeben, dass in Röttbach eine Fläche gegenüber dem Wohngebiet „In den Ellern“ gut geeignet ist. Dort befinden sich im Anschluss bereits Streuobstwiesen. Der Wohnwert könnte durch die Eingrünung der Ortsrandbereiche gesteigert werden. Zudem würde durch die Pflanzung der Ortseingang betont und womöglich zu einer zu einer gewünschten Geschwindigkeitsreduzierung bei den Verkehrsteilnehmern führen.

Die Flächen sind verpachtet und müssten zum Eigenbedarf gekündigt werden. Vorgesehen ist als Grundstück das Dreieck beim Rückhaltebecken, „der Weg hoch an die Steig“.

Die Ausschussmitglieder stimmten der Einrichtung eines Geburtsbaumgartens auf Flurnummer 190 im Ortsteil Röttbach per Handzeichen zu. Zudem soll geprüft werden, ob ein Tausch mit Grundstückseigentümern möglich ist.

Gerd Flick machte darauf aufmerksam, dass Straßenlaternen bis frühs um 8.30 Uhr brennen. Diese könnten um 7 Uhr ausgeschaltet werden. Zu hören war auch, dass am Schleusenweg eine Pappel eine Wurzel aufgeworfen habe. Dies solle im Auge behalten werden.

Das Gremium besprach Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Verkehrslenkung. In Kreuzwertheim seien durch sinnvolle Nachverdichtung im Innenortsbereich zusätzliche Wohngebäude entstanden wie in der Lengfurter und der Brückenstraße. Mit der Wohnnutzung seien auch ein erhöhter Fahrzeugverkehr und die Nutzung des öffentlichen Straßenraums zum Parken verbunden.

Insbesondere in der Lengfurter Straße im Kreuzungsbereich hin zu „In den Rennäckern“ komme es zu Engpässen. Den Fahrzeugen fehle aufgrund der parkenden Autos die Möglichkeit zum Einscheren. Auch im Kreuzungsbereich der Brückenstraße und der Straße „Am Schloss“ komme es zu unschönen Verkehrssituationen. Allerdings sei der Landkreis Straßenbaulastträger der Brückenstraße. Man war der Meinung, an geeigneter Stelle könne ein Halteverbot Abhilfe schaffen. Der Ausschuss beschloss ein solches an bestimmten Streckenabschnitten.