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Konzert

Im Homburger Schloss erklingt Musik von Joseph Martin Kraus

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Homburg. Unter der Überschrift „Die Klavierwerke des Joseph Martin Kraus – und was sie uns über sein Leben verraten“stehen die beiden identischen Konzerte am Samstag, 10. September, und Sonntag, 11. September, jeweils um 17 Uhr in Schloss Homburg am Main.

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Der in Miltenberg geborene und spätere königlich schwedische Hofkapellmeister Joseph Martin Kraus (1756 bis 1792) war eine Galionsfigur und ein glühender Verfechter der Ideale der Zeit der „Empfindsamkeit“ und des „Sturm und Drang“. Bis in seine Studienzeit war er der Literatur genauso verpflichtet wie der Musik.

Kraus suchte in der Übersiedlung nach Schweden sein Glück. Als „eines der größten Genies, die ich je gekannt habe“, hatte Haydn den Kollegen bezeichnet.

In seinen Klavierwerken entdeckte Michael Günther einige Zusammenhänge: Kraus verwendete in Schlüsselstellen seiner Werke Zitate von Themen anderer Komponisten und auch aus eigenen Werken. Daraus ergibt sich ein völlig neues Bild des Komponisten, Menschen und Philanthropen und nicht zuletzt des Feuilletonisten, der auch mit feinem Humor einem verblendeten, prominenten Musikologen einen Spiegel vorhalten konnte.

Die Werke lässt Michael Günther bei den Konzerten in Homburg auf einem Wiener Hammerflügel aus dem Jahr 1785 erklingen. Dazu lassen Zitate des Komponisten und seiner Zeitgenossen ein instruktives Bild von Joseph Martin Kraus und seiner Zeit entstehen.

Eintrittskarten können unter Telefon 09395/997811 oder per E-Mail an info@clavier-am-main.de reserviert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.clavier-am-main.de im Internet. zug

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