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TSV Kreuzwertheim - Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung

Führungsteam blickt optimistisch in die Zukunft

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Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des TSV Jahn Kreuzwertheim. Optimistisch blickt die neue Führungsmannschaft in die Zukunft. So möchte man im nächsten Jahr das 100-jährige Bestehen des Vereins gebührend feiern.

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Kreuzwertheim. Jan Klüpfel, Vorsitzender Mitgliederwesen, sagte, dass man froh darüber war, dass die einzelnen Sparten trotz Corona halbwegs ihren Betrieb aufrecht erhalten konnten. Die Mitgliederentwicklung war rückläufig. Waren es Ende 2019 noch 954 Mitglieder, sind dies ein Jahr später nur noch 880 Mitglieder. Eine logische Folge, wie Klüpfel findet: „Wenn es kein Sportangebot gibt, kommen auch keine neuen Eintritte“. Man habe reagiert und die Beiträge für die Jugendlichen reduziert. Im März 2020 gab es einen Wechsel in der Führungsmannschaft. Händeringend wird aber noch ein Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit gesucht. Erfreulich sei die Förderzusage für die Sanierung der Quätschich-Arena.

„Ohne Trainer wird der Jugendfußball in Kreuzwertheim so langsam aussterben“, sagte der Jugendleiter des TSV Kreuzwertheim bei der Hauptversammlung. Trotzdem blickt der Verein optimistisch in die Zukunft. © dpa

Bürgermeister Klaus Thoma drückte seine Freude darüber aus, dass man im Investitionspaket zur Förderung des Sports in Bayern aufgenommen worden sei. Insgesamt sei für die verschiedenen Sanierungsabschnitte eine Fördersumme von 676 000 Euro zusammengekommen bei Gesamtkosten von rund 757 000 Euro. Ausschreibung und Vergabe liefen derzeit.

Wie Sportvorstand Jochen Schneider berichtete, habe man nach Corona erst im Sommer wieder mit sportlichen Aktivitäten beginnen können. Die beiden Jugendlichen Maximilian Busch und Cedrik Schneider haben als Nachwuchskräfte den Schiedsrichterlehrgang bestanden und sind auch schon im Einsatz. Über die finanzielle Situation informierte Finanzvorständin Sabine Bernhardt. Trotz der Pandemie hatte man ein gutes Jahr. Zwar hatte man keine Einnahmen durch Veranstaltungen, doch seien furch den eingeschränkten Sportbetrieb die Übungsleiterentschädigungen größtenteils weggefallen, ebenso die Schiedsrichterkosten. Aufgrund der Pandemie bekam man 2020 von der bayerischen Regierung die doppelte Vereinspauschale ausgezahlt. Auch die Gemeinde unterstützte den TSV mit Mieterlass für die Turnhalle. Es folgten Berichte der Sparten. Im Bereich Turnen, Gymnastik und Leichtathletik verlas Jan Klüpfel den Jahresbericht. Die Übungsleiter hätten sich in allen Bereichen sehr engagiert gezeigt. Ab Mitte Mai sei man wieder gestartet, allerdings nur im Freien. Im Fußball seien die beiden letzten Spielzeiten der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, so Michael Werbach. Anspruchsvoll sei die Trainersuche für die neue Saison gewesen, Christian Roth aus Faulbach habe diese Aufgabe übernommen. Der Kader sei nicht breit aufgestellt. Gute Trainingsarbeit zeige erste Früchte der noch jungen Mannschaft.

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Florian Feix ist der neue Jugendleiter des TSV. Mitten in der Coronaphase hatte er dieses Amt gemeinsam mit Christoph Klein übernommen. Im Jugendfußball kicken zwischen zehn und 15 Spieler bei den Bambini und der C-Jugend, weitere sechs spielen in der B-Jugend sowie einer in der A-Jugend. „Der Nachwuchs lässt zu wünschen übrig“, bedauerte Feix. Der TSV habe eine Spielgemeinschaft mit der Kickers Mainschleife im Jugendbereich (B- und A-Jugend). Nach wie vor benötigt man dringend Unterstützung in der B-Jugend. Auch im Bambini-Bereich fehle ein Trainer. „Ohne Trainer wird der Jugendfußball in Kreuzwertheim so langsam aussterben“, kündigte Feix an. Die Zahlen und Fakten im Bereich Tennis hatte Michael Scheiber parat. Man habe 98 Mitglieder. Die Tennisabteilung trage sich nach wie vor selbst, doch die Tennisanlage komme langsam in die Jahre. Daher denkt man über eine Sanierung nach. Die Zuschauerplätze möchte man modernisieren. In der Saison waren sieben Mannschaften gemeldet. Vier Meisterschaften konnten errungen werden. Traurig sei man über den auch hier fehlenden Nachwuchs.

Petra Rösch informierte über die aktuelle Situation für Basketball-Spartenleiter Jochen Kramer. Es konnte bisher kein Basketballtraining stattfinden. Wie es weitergehen könne werde sich in den nächsten Wochen entscheiden. Auch im Bereich Sportabzeichen habe man Rückgänge zu verzeichnen gehabt. „Zu den wenigen Termine, die wir anbieten konnten, kamen 19 Erwachsene und sieben Jugendliche“, erfuhr man von Petra Rösch. 400 Euro konnte spendete Thomas Röttinger für die Nachwuchsarbeit.

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