Abteilungsberichte - Mitglieder über die verschiedenen Sparten des TSV Kreuzwertheim informiert Aufgaben auf mehr Schultern verteilen

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Kreuzwertheim. Berichte aus den Sparten Turnen, Leichtathletik, Gymnastik und Tanz gab es in der Jahreshauptversammlung des TSV Kreuzwertheim.

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Organisationsleiterin Linda Senfleben betonte, dass der TSV ein extrem weit gefächertes Angebot biete. Vier neue Übungsstunden in Volleyball, Faszien-Training, Yoga für Kinder und Speed Stacking kamen 2017 dazu. Viele Gruppen seien stark frequentiert. So hat etwa das Eltern- und Kind-Turnen durchschnittlich 45 Teilnehmer, viele von auswärts.

Wegen der Fußballstadtmeisterschaften fand das Vereinssportfest nicht statt. Bei den Vereinsmeisterschaften gewann Isabell Kafara den Turner-, Paula Szymber den Leichtathletik-Pokal. Die Teilnehmerzahl beim „Lauf um den Kaffelstein“ und dem „Lauf um den Schützenwald“ blieben mit 27 beziehungsweise neun Startern auf niedrigem Niveau.

In ihrem Dank an alle Übungsleiter flocht Senfleben mit ein, dass die Kapazität der Kreuzwertheimer Turnhalle langsam erreicht werde. Gerade in den Wintermonaten müssten viele Kompromisse eingegangen werden.

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Marco Smekal, Spartenleiter Fußball-Aktive, ging auf die Saison 2016/17 ein, die für die erste Mannschaft nach fünf Jahren Zugehörigkeit zur Landesliga Odenwald mit dem Abstieg endete. Trainer Alfred Platz erreichte eine Leistungssteigerung, den Abstieg konnte er aber nicht verhindern.

Zum Ende der Saison verließ Holger Horn, Trainer der zweiten Mannschaft, den Verein. In der Saison 2017/18 fungieren André Hahmann (erste Mannschaft) und das Duo Clemens Fiederling/Manuele Parrino (zweite Mannschaft) als Trainer. Hahmann und Fiederling, unterstützt von Dennis Schütz, bleiben weiter dabei. Parrino gibt sein Amt nach der Saison ab.

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„Es gibt viele Aufgaben beim TSV, die bewältigt beziehungsweise erledigt werden müssen“, erklärte Marco Smekal. Nach seiner Meinung seien für diese Aufgaben momentan zu wenige Personen zuständig. Es bleibe zu viel Arbeit den Einzelnen hängen. Diese würden dadurch die Lust am Ehrenamt verlieren. „Dem müssen wir entgegenwirken, indem wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen.“

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Janek Zehtner, Abteilungsleiter Jugendfußball, schloss sich größtenteils seinem Vorredner an. Er hob die Notwendigkeit der Jugendarbeit für die Zukunftsversicherung des Vereins hervor. Dafür würden nicht nur Spieler, sondern auch engagierte Erwachsene in allen Bereichen benötigt. Er wies auch auf die Bedeutung des Mannschaftssports für die Entwicklung des jungen Menschen hin. Ein vorgelebtes Miteinander der Verantwortlichen fördere den Teamgeist der Kinder, der den sportlichen Erfolg erst ermögliche und die Kinder langfristig an den TSV binde.

Als erfreulich bezeichnete er, dass der TSV auch in der Saison 2017/18 alle Jugendmannschaften stellen kann. Von der C- bis zur A-Jugend wird weiter mit dem FC Eichel kooperiert. Ab der E-Jugend sei allerdings auch künftig mit einem mittlerweile chronisch gewordenen Spielermangel zu kämpfen.

Wie Joachim Freek, Abteilungsleiter Tennis, sagte, bei gemeldeten 101 Mitgliedern gebe es für 89 Spieler Lizenzen. Diese Zahl belege, dass die Tennissportler sehr aktiv am Spielbetrieb und Vereinsleben teilnehme. Die Abteilung trage sich finanziell durch eigene Beiträge und Spenden selbst. 2017 waren acht Teams für die Medenspielrunde gemeldet. Die Herren 50 spielen in der nächsten Runde in der Bezirksklasse 2. Insgesamt gehen für den TSV sieben Teams an den Start. Die Herren 60 wurden zurückgezogen, nachdem alle Spieler die Altersgrenze Herren 65 überschritten haben. Die Herren 50 und 55 absolvierten wieder ein Trainingslager in Karlsbad/Tschechien. Mit einem Mixed-Turnier endete die Saison 2017.

Die zwölf Jugendlichen der Basketballgruppe trainieren in der Röttbacher Turnhalle unter der Leitung von Jochen Gramer. Für die Teilnahme am Spielbetrieb reicht in den jeweiligen Altersgruppen die Teilnehmerzahl nicht aus. Die beiden Ältesten trainieren zusätzlich bei den Wartberger Basketballern und gehören dort auch zu den Leistungsträgern. Noch etwas unklar ist der Ablauf des Trainingsbetriebs, wenn die Röttbacher Halle renoviert wird. Im Sommer kann auf das Vereinsgelände in Kreuzwertheim ausgewichen werden. In der kälteren Jahreszeit ist eine Zusammenlegung mit den Wartbergern ins Auge gefasst. tsv