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Volksbank Krautheim

Kreditinstitut ist gut aufgestellt

Blick der Vertreterversammlung geht optimistisch nach vorn

Von 
Helmut Frodl
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Krautheim. Im Mittelpunkt der Vertreterversammlung der Volksbank Krautheim für das Geschäftsjahr 2021 standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat. Nach einem Jahresrückblick eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Klaus Rüdenauer, die Versammlung.

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Das Geschäftsjahr 2021 war sowohl für den Vorstand als auch für alle Mitarbeitern eine Herausforderung, sagte Rüdenauer. Schließlich seien die fortschreitenden Veränderungen im Bankenalltag und im Kontakt mit den Mitgliedern und Kunden durch das Coronavirus noch einmal verstärkt worden. Der neue Slogan „Morgen kann kommen“ sei vor einiger Zeit entwickelt worden, da er Zuversicht und Zusammenhalt vermitteln solle. „Eine historische Aufgabe liegt vor uns, die ein aktives Handeln aller erfordert“, so Rüdenauer weiter, denn Krisensituationen machten Veränderungen notwendig und eröffneten gleichzeitig Chancen, neue Wege zu gehen.

Nach dem Totengedenken ging Vorstand Wolfgang Stauch auf die Auswirkungen der Pandemie, die Digitalisierung auf Nachhaltigkeit und den Krieg in der Ukraine und den Folgen ein.

Kundennähe und Regionalität

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Die Stärke der Volksbank Krautheim seien die Kundennähe und die Regionalität, die sich gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als stabil bewiesen hätten. Zudem stehe die Bank zu ihrer Verantwortung vor Ort. Durch verschiedene getroffene Maßnahmen mit den Firmenkunden sei die Bank gut durch Corona gekommen. Auch den Privatkunden, die finanziell in Bedrängnis gekommen seien, wurde unbürokratisch und schnell geholfen.

Das genossenschaftliche Modell sei, so Stauch, schon längst in vielerlei Hinsicht nachhaltig und stehe auch weiterhin ganz oben auf der Agenda. Daher werde das Geschäftsmodell und die bestehende Produktpalette kontinuierlich an die neuen Anforderungen angeglichen. Die nachhaltige Transformation stelle nicht nur die Volksbank, sondern die gesamte Wirtschaft vor große Aufgaben.

Mit Zukunftsthemen befasst

Den Bericht über das Geschäftsjahr 2021 erstattete Bankvorstand Jochen Trabold. Neben dem Tagesgeschäft habe man sich intensiv mit Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit beschäftigt. Bei beiden Punkten profitiere die Volksbank Krautheim von der hervorragenden Verankerung in der Region mit einem starken Geschäftsmodell und einer soliden Eigenkapitalausstattung. Wie Trabold weiter sagte, sei die Bank im vergangenen Jahr weiter auf Wachstumskurs gewesen und habe Marktanteile hinzugewonnen.

Die Bilanzzahlen verdeutlichten dies durch eine positive Entwicklung. Die Bilanzsumme habe sich 2021 um 6,2 Prozent von 174,09 Millionen Euro vom Vorjahr auf 184,8 Millionen Euro erhöht und das prognostizierte Wachstum übertroffen. Das Kundengesamtvolumen sei weiter gewachsen und es sei ein Zuwachs von 9,6 Prozent auf insgesamt 349,5 Millionen Euro gesteigert. Auch im vergangenen Jahr sei im Kreditgeschäft an die gute Entwicklung des Vorjahres angeknüpft worden. Mit einem Zuwachs von 17,4 Prozent auf 100,1 Millionen Euro sei man über den Planwerten geblieben. Die Kundeneinlagen seien weiter gewachsen und von 126,995 Millionen im Vorjahr um 5,2 Prozent auf 133,562 Millionen Euro gestiegen.

Das bilanzielle Eigenkapital habe sich um 463 000 auf 11,875 Millionen Euro erhöht. Die stärkste Ertragssäule der Bank sei, so Bankvorstand Trabold, das zinsabhängige bilanzwirksame Geschäft. Trotz widriger Rahmenbedingungen, die vor allem geprägt waren vom „Niedrigzins“, sei das Kundengeschäft deutlich ausgeweitet worden. Als Bilanzgewinn sei ein Betrag von 224 499,30 Euro ausgewiesen worden, was ein Rückgang von 21 000 Euro gegenüber dem Vorjahr bedeute.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, diesen wie folgt zu verwenden. Die Ausschüttung einer Dividende von zwei Prozent, was einer Summe von 33 760,89 Euro entspreche. Daneben sollen jeweils 95 000 Euro den gesetzlichen und 95 000 Euro den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt werden. Der verbleibende Betrag in Höhe von 738,41 Euro werde als Gewinnvortrag ins neue Geschäftsjahr 2022 vorgetragen.

Neben den guten Bilanz- und Ertragszahlen sei auch das soziale Engagement wichtig, denn man stellte den gemeinnützigen Organisationen im Geschäftsbereich erhebliche Beträge von insgesamt 16 225 Euro zur Förderung der Kultur und Jugendarbeit zur Verfügung.

Wie Klaus Rüdenauer in seinem Bericht des Aufsichtsrates sagte, habe sich dieser im Geschäftsjahr stets über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik und der Entwicklung der Bank informiert und entsprechend den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen die ihm obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Den Jahresabschluss 2021, den Lagebericht und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns habe der Aufsichtsrat geprüft und sich vollinhaltlich einverstanden erklärt.

Der Genossenschaftsverband habe die Prüfung des Jahresabschlusses 2021 und des Lageberichtes, die Prüfung der bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften und die Prüfung der genossenschaftlichen Regelungen durchgeführt, berichtete Klaus Rüdenauer. Die Beschlussfassung über den Prüfungsbericht sowie die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Jahresüberschusses sei einstimmig erfolgt.

Die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates nahm Bürgermeister Andreas Köhler vor, der auf die guten Zahlen des Jahresabschlusses. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Blick zu den Wahlen

Satzungsgemäß scheiden nach dreijähriger Amtszeit die Aufsichtsratsmitglieder Thomas Hartmann (Klepsau), Thomas Hornung (Ballenberg) und Angelika Rüdinger (Altkrautheim) aus. Alle drei wurden einstimmig wiedergewählt und so kann die Arbeit des Aufsichtsrates fortgesetzt werden. Beim Punkt Wahlen zum Wahlausschuss für die Vertreterwahl 2022 wurden Thomas Geißler (Assamstadt), Wilfried Hendel (Krautheim), Klaus Kappes (Krautheim), Andreas Müller (Oberndorf) und Alexandra Leidner (Klepsau) gewählt.

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