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Seniorenzentrum Schöntal - Zehnjähriges Bestehen gefeiert / Langjährige Mitarbeiter geehrt

Das Miteinander steht bei allen im Mittelpunkt

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Schöntal. Tausende Stunden voller Einsatz für die Senioren, hunderte gemeinsame Veranstaltungen, zehn Jahre Seniorenzentrum Schöntal – das feierten Bewohner, Mitarbeitende und Ehrengäste am Freitag, 24. September, bei schönstem Spätsommerwetter in Westernhausen. Mit dabei: Betriebsrat Daniel Peterhansl, einige Verantwortliche aus der Hohenloher Seniorenbetreuung (HSB) sowie Ortsvorsteher Joachim Specht und Patrizia Filz, Bürgermeisterin i. R., welche die Geschicke der Senioreneinrichtung von Anfang an mitgeprägt haben. Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte die Haus-Band „Die Kessachtaler“.

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„Allen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, allen Bewohnern, Angehörigen und in der Lokalpolitik Engagierten möchte ich ein Dankeschön aussprechen. Ohne sie wäre unser Seniorenzentrum Schöntal heute nicht das, was es ist“, eröffnete Einrichtungsleitung Meta Götz die Feierlichkeiten im Garten des Seniorenheims. „Und beinahe alles, was unser Seniorenzentrum von der Bauplanung bis heute betrifft, wurde von unserem Dorfchronist und nun auch Bewohner Herbert Groß in einer Fotochronik festgehalten. Diese können sie ab sofort bei uns im Seniorenzentrum bestaunen.“

Dass der Weg zum Seniorenzentrum eine Fotochronik wert ist, weiß auch die ehemalige Bürgermeisterin Patrizia Filz: „Schon 2009 war klar: Wir brauchen ein Seniorenzentrum in Schöntal. Aber trotzdem wurde es ein steiniger Weg. Denn zunächst war völlig offen: Beteiligt sich die Gemeinde? In welchem Ortsteil soll das Heim entstehen? Und als die Entscheidung für Westernhausen gefallen war, kam die Frage auf: Randlage oder in den Ortskern?“, so die Bürgermeisterin i. R.

Schließlich habe man 2010 aber doch mit dem Bau im Herzen von Westernhausen begonnen und bereits im Spätsommer 2011 seien die ersten Bewohner eingezogen. „Denn viel wichtiger als das Gebäude sind die Menschen, die es mit Leben füllen“, sagt Patrizia Filz voller Überzeugung. „Unsere Eltern und Großeltern leben in der Gemeinde mitten unter uns. Und sie, die Mitarbeitenden, machen hier einen tollen Job mit viel Herzblut. Und bis heute haben sie noch jeden Stein gemeinsam zur Seite geschafft. Seien sie stolz auf das, was sie in zehn Jahren für die älteren Generationen erreicht haben und noch erreichen werden.“

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Auch Ortsvorsteher Joachim Specht lobte in die fantastische Einbindung des Seniorenzentrums in das Orts- und Gemeindeleben „Die Mitarbeitenden sind in dieser Zeit bis an ihre Grenzen und sogar darüber hinausgegangen und auch das ehrenamtliche Engagement, beispielsweise in Form von Konzerten und Gottesdiensten vor dem Gebäude, war ungebrochen. Dennoch freuen wir uns auf hoffentlich bald wieder einkehrende Normalität, gemeinsame Feste und das generationenübergreifende Altwerden in Westernhausen.“

Das bekräftigte auch Martin Schmelcher, Hausoberer der HSB: „Als ich vor zehn Jahren bei der Hospizweiterbildung gewesen bin, hat man mir erzählt: Ein Altenheim ist ein Ort, wo niemand hin möchte. Das gibt mir bis heute zu denken und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, dass das in unseren Einrichtungen niemals der Fall sein wird.“ Bislang sei das sehr gut gelungen, denn in Schöntal sei die Einbindung der Mitarbeitenden und Bewohner in die Gemeinde vortrefflich. „Ich kenne kaum Einrichtungen, in denen ein so gutes Miteinander zwischen Kommune und Träger, zwischen Mitarbeitenden und Senior herrscht. Was nun zehn Jahre lang gut geklappt hat, das wünsche ich dem Seniorenzentrum Schöntal auch für die nächsten zehn Jahre“, so Schmelcher, bevor er zur Ehrung langjähriger Mitarbeiter überging.

Bereits seit 1. September 2011 sind diese fünf Mitarbeiterinnen im Einsatz: Margot Kappes (Pflege), Zorica Kilb (Pflege), Rita Klemm (Hauswirtschaft), Silke Lehr und Tanja Schuster (beide Pflege). Sie wurden mit einem Blumenstrauß von Martin Schmelcher und Einrichtungsleitung Meta Götz beglückwünscht. Selbiges galt für Ute Gerner (Pflege) und Ruth Kilb (Service), welche ihr zehnjähriges Dienstjubiläum durch Renteneintritt knapp verpasst haben. Zwölf weitere Mitarbeitende, die wenigstens fünf Jahre im Seniorenzentrum Schöntal im Einsatz sind, wurden ebenfalls mit Blumen bedacht.

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